Heimkino? Ja. Da kennen wir uns schon ziemlich gut aus. Können fachsimpeln, wenn es um die kritische Beurteilung von Receivern, Beamern, Leinwänden, Jumbo-TVs oder Boxen-Setups geht. Kein Problem. Und wenn das für uns kein Problem ist, ist es für das Team vom HiFi Forum Baiersdorf erst recht gar keines.

Die Jungs sind ebenso pfiffig wie ihr Chef Heiko Neundörfer. Mit allen Wassern gewaschen, wie man so sagt. Da gehst Du hin, schilderst Deine Nöte und Sorgen bezüglich der Installation Deines ganz individuellen Home-Cinemas und schon wird Dir geholfen. Null problemo!

Ein Loft als Herausforderung

Obwohl: Neulich hatten die Spezialisten ganz schön zu knabbern. Es ging nämlich nicht um ein Wohnzimmer oder einen Keller, der spezifisch „verwandelt“ werden sollte, sondern um ein ausgewachsenes Loft! Viel Glas und Sichtbeton. Eine besondere Herausforderung. Speziell, was die Raumakustik angeht.

Außerdem war der Wunsch der auftraggebenden Familie nicht nur ein exzellentes Heimkino, sondern zusätzlich auch eine Home Opera! Frei übersetzt ein privater Konzertsaal, Traum vieler Musikliebhaber. Und zu guter Letzt schrieb der Familienvorstand für das gesamte Haus noch ein Multiroom-Audio-System auf die Liste…

Horn-Lautsprecher auch Eye-Catcher

Um die Entstehungsgeschichte abzukürzen sei erwähnt, dass alles prima geklappt hat. Das HiFi-Team, der Papa, die Mama und die Kindlein sind glücklich und zufrieden, das Loft ist der Hammer. Die Eye-Catcher der Home Opera bilden zwei UNO XD Horn-Lautsprecher von Avantgarde Acoustic (Bild unten).

Horn-Lautsprecher haben Prinzip-bedingt einen sehr hohen Wirkungsgrad und extrem niedrige Verzerrungen. Die Musikwiedergabe erreicht eine, ähm, „unerhörte“ Lebendigkeit und Natürlichkeit.

Ästhetik harmoniert mit Akustik

„Große Flächen aus Glas und Beton erfordern absorbierende Elemente, um den Eindruck der Akustik einer Bahnhofshalle zu vermeiden“, lautet ein uraltes Heimkino-Gesetz. Das Team vom HiFi Forum hat sich zusammen mit dem Bauherrn für eine Kombination aus Akustik-Decken und dekorativen Absorbern an den Wänden entschieden. So ließ sich die Ästhetik mit den Herausforderungen einer optimierten Raumakustik vereinen.

Fehlten noch das Bild und der Raumklang. Auch hier forderte die große Glasfront ihren Tribut. Wenn das Heimkino nicht genutzt wird, soll sie natürlich sichtbar und frei zugänglich sein. Eine Leinwand, die bei Bedarf „Hokuspokus“ verschwindet, war die Lösung.

Leinwand mit Motorsteuerung

Eine besondere Herausforderung bestand darin, Sichthöhe, Leinwandgröße und Beamer-Position optimal abzustimmen. Dies erforderte letztendlich eine Aussparung im Beton der Zwischendecke, um den Sony 4k Laser-Projektor VPL-VW 760 ES mit adaptiver Iris für erhöhten Kontrast exakt platzieren zu können (siehe Bild unten).

Die Leinwand selbst stammt vom Marktführer Stewart und verfügt über eine Motorsteuerung (wegen dem Hokuspokus). Ihr graues Tuch mit „Optical Coating“ liefert durch seine besonderen Eigenschaften auch bei Restlicht sehr gute, kontrastreiche Bilder.

Radialstrahler in der Decke

Der Raumklang für den perfekten Kinosound mit Dolby Atmos kommt aus CONO ALTO New Tec Radialstrahlern, die in der Decke der oberen Etage hinter dem Hörplatz verbaut sind. Es handelt sich um ein Vollbereichs–Lautsprechersystem für Deckenmontage in elegantem Design und mit extrem breiter Schallabstrahlung.

Letztendlich stand luxuriöser Bedienkomfort in der Anforderungsliste des Projekts. Dieser Wunsch wurde auf Basis einer EIB/KNX-Steuerung umgesetzt. Intelligente Schalter erlauben den schnellen Zugriff und die RTI Fernbedienungen mit Display bieten den umfangreichen Zugriff auf alle Komponenten im Haus.

Ein Versteck hinter der Tür

Die Programmierung der Steuerung kommt von den Smart Home-Spezialisten des HiFi Forum Baiersdorf. High-End Elektronik-Komponenten sind in einer Möbel-Maßanfertigung untergebracht und so an die Wohnumgebung angepasst.

Alle weiteren Geräte wie Server, Multiroom-Bausteine oder LAN-Switche haben die Fachleute unsichtbar hinter einer Tür im Essbereich versteckt. Dass sie den geheimen Ort verraten haben, war Absicht.