4K-Serien, wie „Mozart in the Jungle“ oder „Red Oaks“ können bei Amazon Instant Video ab sofort nicht nur mit 3.840 x 2.160 Pixel angeschaut werden, sondern auch in High Dynamic Range (HDR). Prime-Kunden aus Deutschland und Österreich kostet das HDR-Angebot dabei keinen Cent mehr. Gerade dieser Fakt unterstreicht den Wettbewerbsdruck sehr stark, denn nicht nur die Hersteller von TVs müssen die Konkurrenz im Auge behalten, auch die Content-Lieferanten sind gefragt.

Streaming-Anbieter schenken sich keinen einzigen Kunden

Nachdem Netflix erst kürzlich seinen Preis für das Standard-Abo von 8,99 auf 9,99 Euro monatlich anheben musste, macht nun auch Amazon aufgrund von Änderungen auf sich aufmerksam. Hier wird jedoch nicht mehr Geld verlangt, sondern mehr Service geboten. HDR ist absolut bei 4K-Serien kostenlos mit dabei. Natürlich ist dieser Sachverhalt nicht 1:1 vergleichbar, da Netflix deutlich mehr Eigenproduktionen am Start hat, doch es zeigt, wie hart man um die Kunden kämpft. So versprach Netflix Bestandskunden den Preis für 12 Monate nicht zu erhöhen.

Zu den für Amazons HDR-Streaming kompatiblen Geräten gehören Samsungs SUHD-TVs, sowie kommende Geräte von Sony und Panasonic. Aber auch LG will seine 4K OLEDs mit HDR Support versehen. Im Falle von Samsung werden die HDR-Metadaten über die App von Amazon Instant Video ausgelesen, verarbeitet und wiedergegeben. Amazons Fire TV Set-Top-Box und der Fire TV Stick können HDR nicht wiedergeben.

Netflix hat bereits angekündigt, HDR in Zukunft ebenfalls anbieten zu können.

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