Fünf, sieben, neun oder elf Lautsprecher inclusive Dolby-Atmos Beschallung, ein bis vier Subwoofer im Raum – die Heimkino-Technik entwickelt sich prächtig, sie „wuchert“ geradezu. Fernseher, Beamer, PCs, Tablets, Smartphones und AV-Receiver interagieren, es gibt Multiroom-Systeme en masse, Musik wird zum „Mitnahme-Artikel“ und quäkt nicht selten aus windigen Bluetooth-Lautsprechern.

Wo sind sie hin, die ruhigen, gemächlichen Zeiten, als man sich des Abends ENTWEDER für Fernsehen und Heimkino ODER für puren Musikgenuss entschied? Und in denen man die klassische Stereo-, HiFi- oder High-End-Anlage anwarf, um intensiv Platten und CDs zu genießen, die man sich lange ausgesucht und wohl überlegt gekauft hat, anstatt sie – im übertragenen Sinne – bei Streaming-Anbietern im Vorbeigehen mitzunehmen.

Wer die diesjährige Fachmesse High-End in München besucht hat, kann bestätigen, dass sich selbst im Sektor Unterhaltungs-Elektronik ein Retro-Trend etabliert hat. Die gute alte Schallplatte hat längst ihre fulminante Wiedergeburt erlebt, immer mehr weltweit führende oder neu auf der Bildfläche erscheinende Hersteller drängen mit CD/SACD-Playern, klassischen Verstärkern, Receivern und exclusivem Zubehör wie etwa Kopfhörer-Verstärkern auf den Markt.

Die japanische Legende Technics erhob sich wie Phoenix aus der Asche, man freut sich über die enorme Nachfrage nach Plattenspielern, Zweikanal-Amps und jene magischen Endstufen mit den riesigen VU-Metern auf der Vorderseite, die den Zuhörer mit der Art und Weise, auf die sie die Arbeit der Verstärker dokumentieren, still faszinieren.

Womit vor ein paar Jahren niemand gerechnet hätte: edle Röhrenverstärker mit sanft glimmenden Glaskolben sind gefragt wie in ihren Anfangstagen. Sie „passen“ nicht nur zu Vinyl und CD, sondern spielen mühelos und mit besonders zartem Schmelz neue Formate wie FLAC- oder DSD-Dateien ab.

High-End-Boxen gleichen nicht selten Kunstwerken, sind gleichermaßen sauteuer wie überirdisch und es ist wieder so weit, dass die edle HiFi-, High-End oder Heimkino-Anlage zum Magneten wird, der zufriedene oder neidische Blicke auf sich zieht.

Als Hersteller von famosen, viel gepriesenen und ob ihres günstigen Preises häufig gelobten Kabeln aller Art haben Steffen Wansor und Byron Jochims beschlossen, den Blog Ultra-HDTV.net um die Abteilung „Klassisches HiFi“ zu bereichern. Wir werden in Zukunft also auch besondere Gerätschaften vorstellen, an denen Fans analoger Musikaufbereitung ebenso wie Digital-Freaks ihre Freude haben und empfehlen „unsere“ wunderschönen blau-schwarz-goldenen Strippen für alle Gelegenheiten.

 

Los geht´s: Mit dem neuen Integrierten Stereoverstärker A-9150 will Onkyo Musikliebhabern hohe Klangqualität zu einem vernünftigen Preis anzubieten. 550 Euro hören sich in der Tat fair an.  Das Modell kommt mit einer Ausgangsleistung von zwei Mal 60 Watt auf den Markt (4 Ohm, 20Hz-20kHz, 0.08% THD, im 2-Kanalbetrieb, IEC).

Gedacht und gemacht ist dieser klassische Amp im Retro-Design für all jene, die Musik pur in jedem Format genießen möchten – von CDs über Schallplatten bis hin zu Streamingdiensten.

Vergangenheit und Zukunft

In über 70 Jahren Forschung und Entwicklung hat Onkyo das Design seiner HiFi-Komponenten immer weiter verfeinert – mit dem Ziel, die wahre Atmosphäre und Energie der musikalischen Darbietung möglichst unvermittelt an die Zuhörer weiterzugeben.

Diese profitieren heute von einer Vielzahl zukunftsweisender Technologien, die sie tief in ihre Lieblingsmusik eintauchen lassen. Bei Onkyos neuem Stereoverstärker wären das zum Beispiel ein spezieller Hochstromwandler, zwei große, maßgeschneiderte Audio-Kondensatoren und diskrete Ausgangsstufen-Transistoren.

Bauteile sorgsam ausgewählt

Zusammengenommen sorgen diese Bauteile für schnellstmöglichst verfügbare Energie, unmittelbare Reaktionsfähigkeit und ein breites dynamisches Spektrum – und damit für die äußerst präzise Ansteuerung von Lautsprechern.

Anstelle von herkömmlichen IC-Chips arbeitet Onkyo mit der eigenentwickelten Discrete SpectraModule™-Technologie, welche eine Spannungsanstiegsrate von stolzen 500 Volt per Mikrosekunde ermöglicht – für eine flache Linearität bis hin zu Megahertz-Bandbreiten.

Analoge und digitale Welten

Signale werden mit voller Bandbreite an die Endstufe weitergegeben, um die Lebendigkeit jeder musikalischen Nuance zu erhalten. Die hohe Spannungsanstiegsrate trägt außerdem zu einer klaren Definition der einzelnen Instrumente sowie zu einer raumfüllenden, offenen Klangbühne bei.

Wer auf analogen Musikgenuss schwört, wird sich über den vergoldeten MM/MC-Phono-Eingang freuen, der von einer separaten Phono-Platine mit dedizierten MM- und MC-Equalizern und einem perfekt abgestimmten Vorverstärker unterstützt wird. In punkto kompatible Plattenspieler ist der A-9150 alles andere als wählerisch, er versteht sich mit nahezu jedem Modell.

Hochkarätige Filter

Auch Musik auf CD und von anderen hochwertigen digitalen Quellen werden vom neuen Stereoverstärker mit hoher Klangtreue wiedergegeben. So liefert der 768 kHz/32-bit AK4452 Digital-Analog-Wandler von AKM ein herausragendes Signal-Rausch-Verhältnis, das durch Onkyos proprietäre DIDRC-Filtertechnologie noch weiter optimiert wird.

Entwickelt für die Stereo-Komponenten der Premiumklasse, übertrifft der DIDRC-Filter herkömmliche Ausgangsfilter bei weitem – ultrahochfrequentes Rauschen wird hier vollständig aus dem Signal entfernt.
Auch wenn dieses Geräusch für das menschliche Ohr nicht erkennbar ist, so kann es nach Angaben des Herstellers doch den hörbaren Klangcharakter der Musik beeinträchtigen.

Atmosphäre wird bewahrt

Wo weniger hochwertige Verarbeitungstechnologien oftmals einen etwas „synthetischen” Eindruck hinterlassen, bewahrt Onkyos Ansatz daher die wahre Atmosphäre der Originalaufnahme. Der A-9150 ist umfassend mit hochwertigen Audio-Terminals ausgestattet.

Darunter vier vergoldete Cinch-Line-Eingänge, zwei vergoldete koaxial-digitale Eingänge, zwei optische Digitaleingänge sowie vergoldete Lautsprecheranschlüsse mit A/B-Selektor (für einfaches Umschalten zwischen Paaren angeschlossener Lautsprecher).

Massives Gehäuse und Chassis

Die massive Aluminium-Platte auf der Gehäusevorderseite ist auf ein robustes Full-Flat-Chassis geschraubt. Lautstärkeregler aus Aluminium sowie die insgesamt solide Bauweise tragen dazu bei, dass der A-9150 seine audiophilen Besitzer auch mit edler Optik und Haptik anspricht.

Schönes Design, separate digitale und analoge Schaltungen sowie ausgesuchte Bauteile machen den A-9150 zu einem idealen HiFi-Baustein für all jene, die hohe Musikalität zu einem (vergleichsweise) niedrigen Preis suchen.

 

[Quelle: Onkyo]