Ausgeschlafenen High-Endern erzähle ich nichts Neues: T+A steht für „Theorie und Anwendung“ in allen Bereichen der Audiotechnik. Die 1978 gegründete T+A elektroakustik GmbH & Co. mit Sitz in Herford entwickelt, veredelt und produziert hochwertige, aber auch hochpreisige Komponenten.

Erstmals kommt nun ein Over-Ear-Headphone auf den Markt, der zusammen mit einem maßgeschneiderten Kopfhörer-Verstärker vorgestellt wird. Der Hersteller spricht von einem kompletten Kopfhörerkonzept. Ein Team aus jungen Ingenieuren und erfahrenen Physikern zeichnet für die Entwicklung verantwortlich.

„Technisch ein Meilenstein“

Technisch stellt der Kopfhörer Solitaire P einen Meilenstein dar. „Das anspruchsvolle planarmagnetostatische Konzept bietet aufgrund seiner leichten Membran und des Flächenantriebs enorme physikalische und damit klangliche Vorteile“ heißt es in der Pressemitteilung.

Eine „einzigartige Magnetkonstruktion“ rege die gesamte Membranfläche an. Dadurch entwickele sich eine Räumlichkeit und Leichtigkeit, die selbst für Planarkopfhörer einmalig sei. Der Solitaire P wird in Handarbeit im Herforder Stammwerk gefertigt und kostet stolze 4800 Euro.

Digitales und analoges Netzteil

Der HA 200 von T+A ist ein Kopfhörerverstärker, der angeblich „technische und optische Maßstäbe“ setzt. Die Impedanz seiner drei Ausgänge lässt sich genau abstimmen. Hochleistungsendstufen laufen mit hohem Ruhestrom im Class A Betrieb und können selbst schwierigste Kopfhörer problemlos treiben.

Ein digitales sowie ein analoges Netzteil mit zwei getrennten Ringkerntrafos versorgen digitale und analoge Baugruppen mit Strom. Der T+A HA 200 verfügt über den proprietären T+A True 1 Bit Digital/Analog Wandler, der 32 Bit/768 kHz für PCM und DSD 1024 für Bitstream ermöglicht.

Perfekt für DSD und PCM

Wie alle aktuellen DACs von T+A ist auch der neue HA 200 mit einer vollständig optimierten und völlig getrennten Dekodierarchitektur für DSD und PCM ausgestattet. Preislich ist das kompakte Gerät ein Schwergewicht: 6600 Euro sind kein Pappenstiel!