LG Electronics baut eine neue Fabrik zur Herstellung von OLED-Displays im Gesamtwert von 8.7 Milliarden US-Dollar. Neben TV-Panels sollen dort auch Displays für die Automotive-Bereich, Smartwatches und vielleicht sogar iPhones entstehen. Fertiggestellt wird das Produktionsgelände bis zum ersten Halbjahr 2018, sodass noch eine Weile vergehen wird. Tragen wird die Fabrik den Namen P10.

Fläche der Fabrik beträgt 382 x 256 Meter

Einem aktuellen Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei zufolge arbeitet LG gerade an einer neuen Fabrik namens P10, die zehn Billionen koreanische Won (ca. 8.7 Milliarden USD) kosten und OLED-Panels herstellen wird. Da Apple ab 2018 Gerüchten zufolge von LCDs auf OLEDs umsatteln möchte, könnten die Südkoreaner passende Panels liefern. Zudem investiert LG auch rund eine Milliarde US-Dollar in die Fabrik bei Gumi, damit dort ab 2017 besonders große Substratplatten gefertigt werden können.

Die Entwicklung in Sachen OLED geht also weiter voran. Durch die großen Volumina in Sachen Produktion sinken auch die Preise immer mehr. Aber auch die technische Weiterentwicklung stoppt nicht. Das taiwanische Unternehmen ITRI hat mitgeteilt, sogenannte PCOLEDs (Plasmon-Coupled Organic Light Emitting Diodes) entwickelt zu haben, welche die Lebensdauer der Dioden um den Faktor 27 verlängern – insbesondere die blauen OLEDs.

[golem]