Pioneer versteht seinen Firmennamen als Verpflichtung: Seit vielen Jahren spielt die Firma eine Vorreiterrolle bei der Erschließung neuester Tonformate, anspruchsvollster Videostandards und modernster Streaming-Technologien. Die neuen Receiver-Modelle VSX-832, VSX-932 und VSX-LX302 stellen diese Kompetenzen erneut unter Beweis.

Diesmal sogar in drei „spannenden“ Preissegmenten: Die Geräte werden für 499€ (VSX-832), 599€ (VSX-932) sowie 799€ (VSX-LX302) in diesen Tagen auf den Markt kommen und Heimkino- wie Musikfans jeden Technologie-Wunsch erfüllen, der ihnen jetzt und in vorhersehbarer Zukunft auf den Nägeln brennt. Schlüsselverfahren wie die 3D-Kinoton-Formate Dolby Atmos und dts:X rücken in populäre Preisregionen.

Endstufen in Direct-Energy-Bauweise

Während zum reinen Musikhören zwar höchste Klangreinheit, aber meist nur mittlere Verstärkerleistung benötigt wird, können die Endstufen für die Wiedergabe moderner Kino-Tonspuren in voller Dynamik gar nicht stark genug sein – und müssen zudem nicht nur als Stereopaar, sondern mindestens fünf- oder siebenfach vorhanden sein.

Das stellt alle Hersteller von Surround-Verstärkern vor schwierige Herausforderungen – denen Pioneer mit der hauseigenen Direct-Energy-Endstufentechnik wirksam begegnet: Sieben Kanäle à 170 Watt im VSX-LX302 bzw. 130 Watt im VSX-932 oder fünf Kanäle à 130 Watt im VSX-832 setzen auch an anspruchsvollen Lautsprechern jeden Klangeffekt souverän durch.

Objektbasierter Mehrkanal-Klang auf neuestem Stand

Mit den Tonformaten Dolby Atmos und dts:X hat Kinoklang auch die dritte Dimension erobert, erlaubt also eine vollständig einhüllende, realistische Akustik mit präzise in allen Raumachsen platzierten Effekten. VSX-932 und VSX-LX302 können mit ihren sieben integrierten Endstufen vollwertige 5.2.2-Lautsprechersets antreiben, die neben Front-, Center- und Surround-Kanälen auch bis zu zwei unabhängige Subwoofer und ein Paar Height-Speaker umfassen.

Letztere können wahlweise durch indirekt strahlende „Dolby Atmos enabled“ Boxen ersetzt werden – der Pioneer-eigene „Reflex Optimizer“ passt den Klang an. Mit dem VSX-832 ist nach einem Firmware-Update zudem erstmals ein fünfkanaliger Receiver Dolby-Atmos-kompatibel.

Optimale Akustik in jedem Raum

Mit dem neuen „Surround Enhancer“-Modus gibt er das 3D-Klangfeld über ein 3.1.2-Lautsprecher-System wieder, verwendet also seine Surround-Endstufen für die Height-Kanäle und erzeugt in einem aufwendigen psychoakustischen Verfahren virtuelle Surround-Kanäle. Die Pioneer-eigene mikrofongestützte Einmessautomatik MCACC wurde immer wieder optimiert.

Sie stellt im Lautsprecher-Setup Größe, Position, Pegel und Übergangsfrequenz optimal ein und neutralisiert raumakustische Probleme höchst effizient. Dabei kann der Nutzer zwischen vollautomatischer Einmessung und zahlreichen manuellen Eingriffsmöglichkeiten wählen. Weiteres Feintuning erlaubt Phase Control, das die Phasenlage der Signale im Übergangsbereich zwischen Subwoofer und Satelliten entzerrt.

Flexible Anschluss- und Einsatzmöglichkeiten

Die siebenkanaligen Modelle VSX-932 und VSX-LX302 erlauben neben dem Betrieb eines vollständigen 5.2.2-Systems auch andere sinnvolle Verwendungen ihrer integrierten Endstufen: Wer im Hauptraum etwa ein klassisches 5.1- oder 5.0-Kanal-Setup hat, kann die nicht benötigten Endstufen entweder zum Betrieb einer unabhängigen zweiten Wiedergabezone in einem Nebenraum verwenden.

Oder damit die beiden Frontkanäle im Bi-Amping-Modus befeuern. Der bei allen Modellen serienmäßige MM-Phonoeingang freut all jene, die ihren Surround-Receiver auch als vollwertigen HiFi-Verstärker für den Plattenspieler genießen wollen.

UltraHD-Video mit 4K-Skalierung

An allen vier HDMI-Eingängen und dem HDMI-Ausgang unterstützen die neuen Modelle höchstauflösendes 4K-Video (60p, 4:4:4, 24bit) und die Dynamikbereich- und Farbraumerweiterungen HDR10, Dolby Vision sowie BT.2020.

Der Ultra Resolution-Videoscaler – einst dem Referenz BD-Player BDP-LX88 vorbehalten – wurde ebenfalls verbaut, damit auch aus konventionellem HD-Material überzeugende 4K UHD-Qualität errechnet werden kann.

Riesige Streaming-Vielfalt

Trotz ihrer vielfältigen analogen wie digitalen Anschlussmöglichkeiten machen die Pioneer-Receiver externe Quellen zum Musikhören fast komplett überflüssig. Über das integrierte Dualband-WiFi oder per Ethernet-Kabel werden sie selbst zur Musikquelle.

Native Unterstützung erfahren die Streamingdienste Tidal, Spotify und Deezer. Lokale Festplatten-Bibliotheken werden in Bestform wiedergegeben, selbst Hi-Res Audio bis 192kHz/24bit-Auflösungen sowie DSD-Dateien werden unterstützt.

Internetradio von TuneIn an Bord

Wer gern Radio hört, wird von dem Tausende von Sendern umfassenden Internetradio-Angebot des integrierten Dienstes TuneIn begeistert sein. Und wer den Ton seines Tablet, Smartphone oder PC an die Anlage übertragen will, findet mit Air-Play und Bluetooth stets die passende Verbindung – oder verwendet gleich die ebenfalls integrierte Chromecast-Technologie oder Play-Fi für eine noch bruchlosere Einbindung vieler beliebter Musik-Apps.

Über FireConnect können die Receiver mit weiteren Geräten zu einem das ganze Haus umspannenden Multi-Room-System vernetzet werden. Da FireConnect ein Hersteller-übergreifender Standard ist, gibt es geeignete Boxen nicht nur von Pioneer, sondern auch von anderen Firmen.

Verblüffend leicht zu bedienen

Gegenüber früheren Modellen wurde auch der Bedienkomfort weiter verbessert: Die mitgelieferte IR-Fernbedienung präsentiert sich übersichtlich und aufgeräumt, und da die Receiver mit der Pioneer Remote App kompatibel sind, dürfte selbst diese vorbildliche Fernbedienung von vielen Nutzern gar nicht mehr so oft gebraucht werden.

 

[Quelle: Pioneer]