Seid freundlich zu Nikolaus und Christkind, liebe Zocker! Denn voraussichtlich im Januar kommen jene neuen Gaming-Monitore von LG auf den Markt, die vom 1. bis 6. September auf der IFA 2017 erstmals zum Bestaunen freigegeben werden.

In der LG-Marketing-Abteilung haben ganz viele Experten ganz lange darüber nachdenken müssen, wie sie die Neuzugänge „taufen“ sollen. Herausgekommen ist „27GK750F“, „32GK850G“ und „32GK850F“. Toll, nicht wahr?

Niemand kennt die Preise

Allerdings konnten die Onkels und Tanten nicht ums Verrecken (pardon!) ausrechnen, was die Dinger denn kosten sollen. „Keine Ahnung“ darf man einem uralten Marketing-Gesetz zufolge nie nicht in eine Artikel-Beschreibung einführen.

Also verfielen die Grübler und Wortakrobaten nochmals in dumpfes Brüten und einigten sich nach vielen Stunden auf diese nichts sagende, aber flott klingende Ankündigung: „Die Preise werden zeitnah zur Markteinführung kommuniziert“. Sagenhaft! Sind halt Profis durch und durch.

Flüssig und ruckelfrei

Zurück zu den beiden 27 beziehungsweise 32-Zoll messenden Gaming-Monitoren, „deren flüssige Darstellung Maßstäbe setzt und anspruchsvolle Spieler begeistern wird“. LG nutze state-of-the-art Technologien wie hohe Bildwiederholraten von 144 Hz (übertaktbar auf 165 Hz) und 240 Hz, heißt es in der Presse-Mitteilung.

Die Neuen von LG in 27 bzw. 32-Zoll.

Die 32-Zoll-Monitore LG 32GK850G (NVIDIA G-Sync™) und 32GK850F (AMD FreeSync™) seien perfekt für Gaming-Enthusiasten, die flüssige, ruckelfreie Spielsequenzen auf einer großen Bilddiagonale mit maximaler Bildqualität genießen möchten.

QHD-Monitore mit HDR

„Durch die schnellen Bildwiederholraten erlauben die Displays eine unglaublich weiche Bewegungsdarstellung, während die NVIDIA G-Sync™ beziehungsweise AMD FreeSync™ Technologie störendes Ruckeln oder Screen-Tearing verhindert“, teilt der Hersteller mit. Was, zum Kuckuck, ist Screen-Tearing? Wikipedia erweist sich einmal mehr als Retter in der Not:

„Screen Tearing, oder kurz Tearing, (von engl. to tear ‚zerreißen‘), zu deutsch etwa Einzelbild-Zerreißen, ist ein unerwünschter Effekt (ein sogenanntes „Artefakt“) beim Anzeigen von bewegten Bildern, z. B. auf einem Computermonitor“. Ich werte das jetzt einfach mal als gute Eigenschaft. Obgleich ich noch nie jemanden jammern hörte „Hilfe, mein Monitor zerreißt Einzelbilder“.

Keine Nachbilder und ganz schön hell

Die QHD-Monitore böten eine exzellente Bildqualität mit High Dynamic Range (HDR) ohne Nachbilder, oder Aussetzer bis zu einer Spitzenhelligkeit von 350 Nits. Zusätzlich verbesserten die 32-Zöller das Spielerlebnis durch die Sphere-Lighting-Funktion.

LG tut geheimnisvoll und lässt den Leser wissen, dass dabei LEDs auf der Gehäuserückseite die Wand hinter dem Monitor in farblich passendes Licht tauchen. Dieser Effekt, so munkelt man firmenintern, erhöhe die Immersion beim Spielen, vermindere das Ermüden der Augen und bereichere das Design des Monitors.

Black Stabilizer und Dynamic Action Sync

Hat es LG erfunden? Bei Philips kennt man dieses Verfahren schon viele Jahre unter dem Begriff Ambilight. Mit einem mahnenden Zeigefinger zurück zu LG: eine Black Stabilizer-Funktion passe den Kontrast an, um während dunkler Spielsequenzen besser zu sehen, während Dynamic Action Sync schnellere Reaktionen durch Verringerung der Eingabeverzögerung erlaube.

Das intuitive Benutzer-Interface ermögliche es Gamern, alle Einstellungen komfortabel auf ihr Spiel anzupassen. Der Standfuß des Monitors werde mit einem Klick installiert, ganz ohne Schrauben oder Werkzeuge. Das Display könne in der Höhe verstellt, geschwenkt, gebeugt oder per Pivot (auch Portrait-Modus genannt) problemlos um 90 Grad gedreht werden.

Optimales Werkzeug für Profi-Zocker?

Wie die größeren Monitore bietet auch das 27-Zoll-Modell LG 27GK750F flüssiges Gameplay, hohe Bildwiederholraten und eine schnelle Reaktionszeit. Der kompaktere Monitor wurde angeblich entworfen, „um wettbewerbsorientierten Spielern ein optimales Werkzeug an die Hand zu geben“.

Der 34-Zoll Ultra Wide Monitor.

Zu den Trümpfen zähle die Wiederholrate von 240 Hz, die 1 ms Motion Blur Reduction und die AMD FreeSync™ Technologie. Funktionen wie Black Stabilizer, Dynamic Action Sync und das optionale Fadenkreuz sind ebenfalls an Bord – letzteres blendet auf Wunsch eine Zielhilfe ein, dank der man in FPS-Titeln deutlich seltener daneben schießt.

UltraWide Gaming im 21:9 Format

Ein weiteres Highlight zeigt LG auf der IFA 2017 in Form des 34 Zoll UltraWide Gaming Monitors 34UC89G im 21:9 Format. Zusätzlich unterstützt der Monitor NVIDIA G-Sync™ und eine Bildwiederholrate von 144 Hz (166 Hz wenn übertaktet), um das Spielerlebnis noch weiter zu verbessern.

„Unsere Bemühungen, Spielern die bestmögliche Plattform für anspruchsvolles Gaming zu bieten, haben zur Entwicklung dieser fantastischen Monitore geführt, die wir auf der IFA vorstellen“, sagt Frank Sander, Head of Product Marketing Consumer Electronics bei LG. In der IFA-Halle 18 können sich Besucher selbst ein Bild machen. Wie viel Geld sie sparen müssen, werden sie jedoch nicht erfahren. Ganz schön gemein!

 

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