VideoStitch stellt seine Orah 4i Kamera vor, die 360-Grad-Aufnahmen annährend in Echtzeit stitchen kann und diese in Ultra HD ins Internet streamen kann. Das Unternehmen macht damit den Schritt auf den Markt der Kameras. Die Software dazu heißt so wie das Unternehmen VideoStitch. Da man hierfür ein VR-Headset benötigt beschränkt sich die Kamera noch auf einen relativ kleinen Markt, da noch nicht viele Menschen solch ein Headset besitzen. Die aufgenommenen Daten des Live-Streamings für die VR müssen sozusagen live zusammengeführt werden.

Wie funktioniert die 4K Orah 4i von VideoStitch?

Die Orah 4i wird mit einer eigenen Stitching Box von VideoStitch verknüpft. Die Box beinhaltet eine leistungsfähige Intel-CPU, eine Nvidia-GPU und einen SSD-Speicher mit 120GB. Die 4K Kamera verfügt außerdem über vier Fischaugen-Linsen und ein Ethernet-Kabel, mit dem die Videodaten an die Stitching-Box übermittelt und dort live zusammengefügt werden. Somit können sie in Ultra HD ins Netz gestreamt werden und mit 30 Bildern pro Sekunde zu VR-Brillen. Die Zeitverzögerung liegt durch das Post-Processing der Daten bei 30 Sekunden. Vier eingebaute Mikrofone sorgen für die Tonaufnahme in 360 Grad. Nachteil ist, dass die Orah 4i keine Bilder in 3D aufnehmen kann. Für 3D-Aufnahmen in 360 Grad bietet sich dagegen die Nokia Ozo an, die direkt 55.000 UD-Dollar kostet. Die Orah 4i erhält man dagegen weitaus günstiger. Early Adopter können sich für 1.800 Dollar bekommen, wobei sie später das Doppelte kosten soll.

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