„HiFi und High-End? Schön und gut. Wenn es nur nicht diese großen, klobigen Gerätschaften wären. Passt überhaupt nicht zu unserem Stil. Gibt es da nicht auch was von Dings, von…“ Kennen Sie diese und ähnliche Argumentationen?

Auffallend oft stammen sie von Frauen, die sich ihr Wohnzimmer nicht mit edelsten Bausteinen „verschandeln“ lassen wollen, deren Besitz den Herrn Gemahl schlagartig zum King in der (männlichen) Bekanntschaft und Verwandtschaft machen würden.

Alternativen von T+A

Man(n) bleibt notgedrungen vernünftig, schaut sich aber gründlich um auf dem Markt und entdeckt filigranes Equipment, das einen großen deutschen Namen trägt: T+A! Die neuen CALA Receiver, die Mitte Juli in den Handel kommen, erscheinen vielversprechend.

Das Design der Geräte ist unauffällig, aber nobel. Kein Bedienknopf stört die puristische Front. Die gesamte Bedienung aller Funktionen erfolgt logisch und intuitiv ausschließlich über die Infrarot Fernbedienung FM1000 oder die T+A Control App.

Neueste digitale Signalquellen

Wir wissen, dass Receiver Geräte sind, die neben einem Vollverstärker auch noch zusätzliche Signalquellen eingebaut haben und aus diesem Grund besonders kompakt sind. Die rasante Entwicklung der Digitaltechnik, Streaming-Technologie und neuer digitaler Signalquellen lässt die Installation einer Vielzahl unterschiedlichster Musikquellen selbst in vergleichsweise winzigen Geräten zu.

Die CALA® Receiver bergen Etliches unter dem Gehäusedeckel. Internetradio mit airable Internet Radio Service zum Beispiel. Oder drei verschiedene Musikdienste; UPnP-Netzwerk-Musikserver und USB-Medienspeicher; UKW-, FM-HD und DAB+ Radio.

Weitere Anschlussmöglichkeiten

CD-Player und weitere externe Quellen lassen sich über die SP/DIF-Eingänge anschließen. HD-Bluetooth Streaming von mobilen Geräten ist ebenso möglich wie die Wiedergabe analoger Quellen inklusive Phono MM und High Output MC.

Äußerlich erscheinen T+As Neuzugänge CALA SR (2490 Euro) und CALA CDR (3490 Euro) noch edler und hochwertiger als ihre Vorgängermodelle. Ihr Korpus besteht aus massivem Aluminium, wird mit Glasperlen feingestrahlt und eloxiert. Der Deckel aus von Hand gebürsteten Aluminium ist hochglanzeloxiert.

LED Lichtleiste kann Sockel beleuchten

Die Front glänzt in schwarzem Acryl und beinhaltet das großformatige und graphikfähige Display. Es stellt die Daten und Informationen kontextabhängig in unterschiedlichen Schriftgrößen dar und ist stufenweise dimmbar. Das innere Chassis, das die gesamte Elektronik trägt, ist ebenfalls aus Aluminium gefertigt.

Der Sockel kann mittels einer LED Lichtleiste beleuchtet werden. Für das Ambient Lighting stehen verschiedene Farbmodi und die Farben Weiß, Blau, Grün und Rot zur Verfügung, die in ihrer Intensität geregelt werden können.

Universelle Schaltzentralen

Tatsächlich handelt es sich weniger um Receiver im klassischen Sinn, sondern um universelle Schaltzentralen für komplette HiFi Anlagen. Die CALA® CDR ist – wie schon der höhere Preis vermuten lässt – das größere Modell.

Sie ist konzeptionell und von der Ausstattung her wie die CALA® SR aufgebaut, verfügt aber zusätzlich über ein hochwertiges CD Laufwerk, doppelt so starke Endstufen und ein Hochleistungsnetzteil.
Mehr als 100 Watt Dauerleistung stehen pro Kanal zur Verfügung und erlauben auch den Betrieb großer Lautsprecher. Das Gehäuse ist größer und schwerer, hat aber die selbe Formensprache und Proportion wie die CALA® SR.

Identische Motherboards und Anschlüsse

Da beide Geräte mit identischen Motherboards ausgestattet sind, verfügen sie über die gleichen Musikquellen und Anschlussmöglichkeiten. Die Bedienung ist dank des leistungsfähigen digitalen Signalprozessors komfortabel auf die individuelle Anlagenkonfiguration einstellbar.

Nicht benötigte Eingänge können zum Beispiel abgeschaltet werden und ein analoger Eingang kann in seiner Empfindlichkeit umgeschaltet werden, um als Phono-MM- und High Output MC-Vorverstärker zu fungieren. Für den Betrieb in einer Surround-Anlage ist der Surround-Pass-Through-Mode möglich.

Keine „Wandlungen“ von Nöten

Um bestmöglichen Klang auch bei der Verwendung von kleineren Lautsprechern zu erzielen, stehen verschiedene Klangfelder zur Verfügung. Das Bassmanagement regelt sämtliche Einstellungen beim Einsatz von Subwoofer/Satellitensystemen.

Es müssen keine zusätzlichen Wandlungen der digitalen Quellen vorgenommen werden, die gesamte Datenverarbeitung erfolgt grundsätzlich in HD-Audioqualität. Als Verstärker kommen schnelle Brücken-Schaltendstufen mit hoher Dauerleistung und Stromlieferfähigkeit zum Einsatz. Ein laststabiles Netzteil stellt jederzeit reichlich Energie zur Verfügung.