Es hat eine Weile gedauert, doch nun ist es endlich geschehen – die Blu-ray Disc Association hat sich auf einen Standard bei den Ultra HD 4K Blu-rays geeinigt. Gegen Ende des Jahres sollen die ersten Discs in den Handel kommen. Grund für die lange Wartezeit ist die Tatsache, dass bei dem neuen Standard nicht nur eine viermal so hohe Auflösung verwendet wird, sondern auch andere Specs beachtet werden mussten.

BDA erhöht Datenschichten von 4K Blu-ray auf 66 GB Volumen

Wie die US-Seite „Techradar“ bekannt gab, werden sich vor allem die Farbdarstellungen verbessern. Hierzu sollen drei verschiedene Arten von „High Dynamic Range“ ermöglicht werden, die es dann auf der Disc zu speichern gilt. Ähnlich wie bei der HDR-Fotografie bietet HDR-Video einen höheren Dynamikumfang, was Bilder kontrastreicher und detailreicher werden lässt.

Um die hieraus resultierende Datenmenge auf die Blu-rays bringen zu können, hat die BDA eine technische Modifikation angeordnet. Demnach werden die Ultra HD Blu-rays 66 GB pro Datenschicht speichern können, statt den bisherigen 50 GB. Darüber hinaus gibt es auch schon dreischichtige Blu-rays mit mehr als 100 GB Speicherplatz verfügbar.

Die Videosignale werden mit dem H.265/HEVC Codec komprimiert und abgespeichert. Beim Thema Audio hatte man am wenigsten Schwierigkeiten, da Dolby TrueHD und DTS HD-MA etabliert sind, verlustfrei funktionieren und den Klang in Studioqualität speichern. Die Farbabtastung wird unterdes von 4:2:0 auf 4:4:4 erhöht. Zudem erhalten 4K Blu-rays eine Abtastrate von 10 Bit, statt bisherigen 8 Bit. Die Themen 3D und DRM blieben übrigens völlig unerwähnt.

[Techradar]

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