Jetzt gibt das Christkind Vollgas! Schon Ende des Jahres soll der erste Dolby-Vision Blu-ray Player, der Oppo UPD-203, in den Läden stehen. Das ist einer Meldung des HDTV-Magazins 6.2016 zu entnehmen. Schon lange wurde ja gemunkelt, dass die chinesisch-amerikanische Edelschmiede was „am Laufen“ hat und während der IFA tauchten gar erste Fotos des Prototypen auf (wir berichteten).

Im Gegensatz zu vergleichbaren Playern der Konkurrenz setzt Oppo auf eigens angepasste Chipsätze, die nicht nur das HDR10-Format, sondern auch Dolby-Vision unterstützen und damit – ich formuliere das jetzt ganz vorsichtig und gewissenhaft – als „zukunftssicher“ gelten. Denn obwohl die Hersteller von 4K-TVs oder eben UHD Blu-ray Playern das bis jetzt in seltener Eintracht verneinen, kann durchaus noch ein „Krieg der Formate“ drohen, bei dem man mit dem Oppo dann auf der sicheren Seite wäre – falls nicht noch etwas ganz Neues dazwischen kommt…

Absolut Oppo-untypisch ist der Preis. Schätzen Sie mal? 499 Dollar – nach tagesaktueller Umrechnung am 28.10.2016 sind das 457 Euro! Ach wenn doch schon Weihnachten wäre…

Sony zielt auf High-Ender

Vielleicht kommt bis dahin ja auch Sonys „Erster“, der UBP-X1000ES raus. Diese elegante, auf den High-End-Anwender zugeschnittene Kiste soll angeblich nebenbei die 3D-Audioformate Dolby Atmos und DTS:X unterstützen. HDR10 ist Standard. Der Sony wird darüber hinaus das sein, was Oppo so beliebt gemacht hat – ein Allesfresser! Ordinäre DVDs verdaut der Feingeist ebenso mühelos wie Audio-DVDs (davon soll es wirklich noch ein paar geben) und SACDs (was irgendwie Sony-typisch ist). Wie viel er kostet? Nippon hüllt sich in vornehmes Schweigen, die angegebene Zielgruppe verheißt allerdings nicht gerade ein Schnäppchen.