Der 4k-Standard wird in Zukunft noch eine gewichtige Rolle spielen, weshalb in den vergangenen Wochen einige Modelle und Konzepte der TV-Hersteller und Satellitenbetreiber vorgestellt wurden. Doch auch in weiteren Bereichen wird der 4k-Standard voraussichtlich wichtig werden, zum Beispiel bei PCs und Notebooks – der japanische Hersteller Sharp möchte dabei eine besondere Position einnehmen.

Ultra HD-Display für Notebooks

Zu Testzwecken hat Sharp nun die ersten 4k-Displays mit einer Diagonale von 15,6 Zoll ausgeliefert, die nun eifrig von möglichen Abnehmern getestet werden dürften. Mit einer Auflösung von 3840×2160 Pixeln liegen die Sharp-Panels ein Stück weit über der bisher höchsten Auflösung bei dieser Diagonale, die bei 3200×1800 Pixeln lag. Da 15,6 Zoll-Displays zumeist in Laptops verbaut werden, dürfte Sharp auch jenes Segment im Blick haben.

Weitere technische Spezifikationen zu den neuen Ultra HD-Displays von Sharp sind nicht bekannt, als sehr wahrscheinlich gilt aber der Einsatz der häufig angepriesenen IGZO-Displays. Diese zeichnen sich durch eine hohe Bildqualität in Kombination mit einem geringen Energiebedarf aus, weshalb unter anderem Apple großes Interesse an diesen Panels haben soll. Apropos Apple, das US-Unternehmen gilt als wahrscheinlicher Abnehmer der 4k-Displays aus dem Hause Sharp.

Apple setzt bisher auf Retina-Displays

Bereits jetzt bietet Apple bekanntlich MacBook-Modelle mit einem hochauflösenden Retina-Display an, die seit gut einem Jahr im Lineup zu finden sind. Da die Sharp-Displays mit 4k-Auflösung erst im Jahr 2014 serienreif sein dürften, böte es sich für Apple an, diese ab dem kommenden Jahr in seine MacBook Pro zu verbauen. Zumal ein umfassendes Upgrade im Zwei-Jahres-Rhythmus zu Apples bisherigem Update-Verhalten passen würde.

[via tomshardware.de]