Die auf der CES vorgestellte neue „Ultra HD Premium“-Kennzeichnung soll auch für den deutschen Markt gelten. Damit sollen die neuen Ultra HD Fernseher leichter zu erkennen sein. Aktuell beschränken sich die Aktivitäten der UHD Alliance, die aus Herstellern und Content-Anbietern besteht, ausschließlich auf den US-Markt. Nutzer können sich daher nun darüber freuen, dass auch hierzulande weitere Kennzeichnungen eingeführt werden – wenngleich dies alles auch wieder etwas unübersichtlicher macht.

Das umfasst die „Ultra HD Premium“-Kennzeichnung

Die Kennzeichnung soll in erster Linie zur Erkennung des neuen Standards gelten. Darüber hinaus sollen so auch die technologischen Weiterentwicklungen der letzten Monate im Ultra HD-Sektor berücksichtigt werden. Dazu zählen neben der Auflösung auch die Standards für HRD, erweiterte Farbräume und Empfehlungen für Surround-Formate. Die Ultra HD Premium-Spezifikation stellt dabei die Mindestanforderungen, die von den Herstellern der Geräte zu beachten sind. Die Kriterien dürften in erster Linie von den Premium-Modellen der TV-Hersteller erfüllt werden. Samsung kündigte bereits an, dass das SUHD Line-Up für 2016 den Anforderungen entspreche.

Besagte Ultra HD Premium Spezifikation dürfte vor allem in Zusammenhang mit Ultra HD Blu-rays relevant sein. Dort wird sie Auskunft darüber geben, ob die TV-Geräte in der Lage sind, den neuen Standard abzuspielen. 30 Firmen weltweit haben sich in der UHD Alliance zusammengeschlossen, um die Standards zu erfüllen. Dazu zählen auch namhafte Hersteller wie Panasonic, Samsung und LG, aber auch große Hollywood-Studios.

Diese Mindestanforderungen müssen erfüllt werden:

  • Auflösung: 3.840 x 2160 Pixel
  • Farbtiefe: 10-bit
  • Farbraum: Wide Color Gamut / Eingangssignal: BT.2020 / Display-Darstellung: > 90 Prozent des P3-Farbumfangs
  • HDR: SMPTE ST2084 EOTF à > als 1000 Nit maximale Helligkeit und < als 0.05 Nit Schwarzwert oder  > 540 Nit maximale Helligkeit und < als 0.0005 Nit Schwarzwert
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