Die 3D-Technik hat sich nicht in dem Maße durchgesetzt, das im Vorfeld von Experten erwartet worden ist – aus diesem Grund wurden während der letzten Events immer weniger die 3D-Funktionen der einzelnen Fernseher in den Fokus gerückt, was sich in Zukunft aber wieder ändern könnte. Und zwar ruhen die Hoffnungen allem Anschein nach auf den Ultra HD-Fernsehern, die mit ihrer 4K-Auflösung für eine Wiederbelebung des 3D-Segments sorgen sollen.

Brillen bei 3D-Fernsehen als unbequem bezeichnet

Genauer gesagt sind Experten davon überzeugt, dass sich kein Erfolg im 3D-Bereich einstellen wird, solange die Anwender quasi dazu gezwungen sind, 3D-Brillen zum Anschauen von 3D-Inhalten zu tragen. Aus diesem Grund hat man sich bei Dolby dazu entschlossen, ein neue Form des stereoskopischen Displays zu schaffen, die dafür sorgt, dass 3D-Brillen zum Anschauen bei 3D-Filmen nicht mehr notwendig sind.

Wirklich neu ist die Idee an sich nicht, allerdings handelt es sich bei Dolbys Entwurf um eine Idee, die sich auf die 4K-Auflösung von Fernsehern bezieht. Ohne 4K-Auflösung soll sich Dolbys Konzept nicht umsetzen lassen, sodass sich das neue 3D-Konzept erst dann umsetzen und auf breiter Basis einsetzen lässt, wenn sich die Hersteller von Ultra HD-Fernsehern dazu entschließen, die entsprechenden Modelle auf den Markt zu bringen. Realisiert wird das autostereoskopische System mit einer Technologie, bei der dreidimensionale Videoinhalte verschlüsselt und in Echtzeit wieder entschüsselt werden. Die 4K-Auflösung wird letztendlich benötigt, da das Bild aufgeteilt und in verschiedene Richtungen gesendet wird. Dadurch werden zwar zahlreiche 3D-Betrachtungswinkel freigegeben, ein Großteil der Auflösung geht jedoch dabei verloren.

Integration auch in Monitore und Tablets geplant

Allerdings ist die Verwendung der neuen 3D-Technologie ohne 3D-Brille nicht nur dem TV-Segment vorbehalten, vielmehr sollen auch PC-Monitore, Smartphones und Tablets mit der neuen Technik ausgerüstet werden können.

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