Bereits Ende November letzten Jahres kündigte Sharp in einer Pressekonferenz an, dass Sie einen 4K-IGZO-Monitor im ersten Quartal 2013 auf den Markt bringen wollen. Die Sharp IGZO-Technologie nutzt erweiterte IGZO Oxid Halbleiter, die es Sharp ermöglichen, LCDs mit kleineren Dünnfilmtransistoren und gesteigerter Pixeltransparenz zu produzieren. Die Kombination von Halbleiterstoffen trägt dazu bei, dass sich die Pixeldichte, Reaktionszeit und die Lichtdurchlässigkeit deutlich erhöhen lassen. Nebenbei sorgt auch noch die Auflösung (3840 x 2160 Pixel) und Schärfe dafür, dass ein für diese Displays typisch positiver Nebeneffekt, das 3D-Feeling, entsteht.

Wer die Preise der in den letzten Monaten, Wochen und vor allem auf der CES vorgestellten Ultra-HD-Fernseher verfolgt hat, dem sollte bewusst sein, dass auch der PN-K321H, trotz des kleineren Displays und den fehlenden Funktionen ,verglichen mit einem Fernseher, mit einem stolzen Preis daherkommen wird. Lutz Hardge, Director Sales Europe von Sharp Visual Solutions gab nun erstmals einen Preis für den 32-Zöller bekannt. Demnach soll der Startpreis bei etwa 4500 Euro liegen, der verständlicherweise die enormen Entwicklungskosten des neuen Displays beinhaltet. Ähnlich beziehungsweise genauso verhält es sich dementsprechend bei den neuen Ultra HD Fernsehern, deren Preis die 5000 Euro in den nächsten paar Monaten nicht unterschreiten wird.

Laut des Datenblatts beträgt die Leistungsaufnahme des PN-K321H 120W. Der Blickwinkel des Monitors, der sogar sowohl im Hochkant – als auch im Querformat genutz werden kann, beträgt 176 Grad. Außerdem ist der Kontrast mit 800:1 und die Helligkeit mit 350 Candela/m angegeben.

Aufgrund der hohen Kosten bleibt Sharp aber erstmal realistisch und rechnet in nächster Zeit nur mit einem geringen Absatz des 4K-Monitors, weshalb bei dem japanischen Unternehmen der Fokus in Sachen IGZO-Panels vorerst im Smartphone – und Tabletmarkt liegen wird.

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