Während die aktuellen Konsolen oftmals nicht einmal 1080p-Niveau bieten, schreitet die Entwicklung des PC-Marktes mit großen Schritten in Richtung 4K-Gaming fort. Neben nVidia ist hierbei natürlich vor allem dessen großer Rivale AMD zu nennen, der seine Planungen im 4K-Bereich vor allem auf den neuen Anschluss DisplayPort 1.3 fokussiert – statt höherer Taktraten soll erst einmal der Standard für 4K-Gaming geschaffen werden.

AMD: DisplayPort 1.3 ab 2016 geplant

Und zwar, wie erwähnt, mit Hilfe von DisplayPort 1.3, das nicht nur viele Vorteile gegenüber DisplayPort 1.2 bietet, sondern auch gegenüber der Thunderbolt-Schnittstelle, die 4K-Gaming bisher am Besten bietet, allerdings auch in kaum einer High-End-Grafikkarte auf dem Markt zu finden ist. Mit Hilfe von DisplayPort 1.3 sollen Datentransferraten von bis zu 32,4 Gbps erreicht werden – genug für 4K und auch 5K beim Spielen.

Ab 2016 will AMD den DisplayPort-1.3-Anschluss in seine Grafikkarten verbauen und damit dem Massenmarkt zuführen. Auch nVidia plant in die gleiche Richtung, sodass ab dem kommenden Jahr die Zeitrechnung des 4K-Gamings für den Massenmarkt durchaus in die Wege geleitet werden könnte. Je nachdem natürlich, wie sich die Performance der neuen Grafikkarten zeigt und wie teuer diese ausfallen werden.

4K-Gaming: Hohe Auflösung, hohe Hz-Zahlen

Bei AMD spricht man im Übrigen von bis zu 60 Hz SDR bei 5K-Auflösungen, bei 4K sollen bis zu 120 Hz SDR bzw. 60 Hz HDR erreicht werden. Darüber hinaus werden folgende Angaben gemacht: 3440×1440 Pixel mit bis zu 190 Hz SDR und 144 Hz HDR, 2560×1440 Pixel mit 240 Hz SDR und 170 Hz HDR sowie 1920×1080 Pixel mit bis zu 240 Hz SDR/HDR.

Auf dem Papier klingen diese Angaben natürlich sehr gut, allerdings müssen diese auch wirklich in der Realität erreicht werden, um für das 4K-Gaming eine wichtige Rolle spielen zu können. Sollte dies aber der Fall sein, steht uns mit dem kommenden Jahr ein sehr interessantes im Bereich des Gamings ins Haus.

[via 4k.com]