Nachdem OLED im TV-Sektor bereits für ordentlich Interesse an der Technologie gesorgt hat, ist man nun auch in den übrigen technischen Bereichen von einer Verwendung überzeugt. Mit dem Alienware 13 R2 hat Dell sein erstes OLED Notebook auf den Markt gebracht, das einen Trend in diesem Sektor auslösen könnte. Die ersten OLED Notebooks wurden erst im Januar 2016 auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Darunter das Lenovo ThinkPad X1 Yoga mit 14 Zoll und QHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel), sowie das HP Spectre mit 13 Zoll und gleicher Auflösung.

Verfügbarkeit lässt noch zu wünschen übrig

Wenngleich also schon einige vorgestellt wurden, lässt die Verfügbarkeit noch zu wünschen übrig. Bislang ist nur das HP-Modell auf dem Markt, wobei das ThinkPad in Kürze erscheinen soll. Nun ist immerhin auch noch Dell mit dabei. Anders ist jedoch, dass man nicht wie bei der Konkurrenz auf ein Convertible gesetzt hat, sondern auf das erste OLED Gaming Notebook überhaupt. Anlässlich der E3 2016 ist das Alienware 13 R2 nun erst einmal in den USA verfügbar.

Genauso wie beim HP Spectre X360 13 setzt man auf ein 13.3 Zoll großes QHD-Display mit 2.560 x 1.440 Pixel. Der Kontrast liegt bei 100.000 zu 1 und die Reaktionszeit misst 1 ms, was laut Dell die geringste Reaktionszeit jemals bei einem Alienware-Display ist. Das Panel ist ein Touchscreen, was auch damit zu tun hat, dass laut Dell bei allen OLEDs ein Coverglass benötigt wird.

Das Gerät kostet 1.299 US-Dollar und ist sofort verfügbar.

[notebookcheck]