Das TV-Streaming ist in der jüngeren Vergangenheit zu einem sehr beliebten Medium aufgestiegen, das von Menschen aus allen Altersgruppen verwendet wird, um Medien auf Wunsch und nach Belieben zu konsumieren. Nun schickt sich das 4K-Format an, in Zukunft eine gewichtige Rolle zu spielen, was dazu führen dürfte, dass über kurz oder lang auch das 4K-Streaming ein wichtiger Faktor beim Konsum von Medien sein wird.

Google: VP10 als Alternative zu H.265 & Apple

Was beim 4K-Streaming bisher als Hemmschuh angesehen wird, ist die Bandbreite, die dafür sorgt, dass nur sehr wenige Internetanschlüsse dafür geeignet sind, 4K-Streaming ruckelfrei darzustellen. Um dies in Zukunft zu ändern, hat sich Google dazu entschlossen, ein neues Codec zu entwickeln, das als VP10-Codec bezeichnet wird.

Ebenjenes VP10-Codec soll dafür sorgen, dass nur die Hälfte der Bandbreite des bisherigen VP9-Codecs zum Streamen benötigt wird, das Google selbst bei YouTube im Einsatz hat. Apples favorisiertes Codec, H.264, das zudem den aktuellen Standard für 4K-Streaming darstellt, soll sogar 75 Prozent mehr Bandbreite benötigen als das VP10-Codec von Google.

Release in zwei Jahren als realistisch eingeschätzt

Für die breite Masse verfügbar gemacht werden soll das VP10-Codec in rund zwei Jahren, bis dahin dürften sich VP9, H.264 und H.265 um die Gunst der Nutzer streiten. Da Google für sein VP10-Codec schon einige namhafte Unternehmen als Unterstützer gewonnen hat, könnte dieses Codec ab 2017 hohe Marktanteile erreichen, nicht zuletzt dank der Einbindung bei YouTube.

[via AppleInsider.com]