Auf seiner Hausmesse GPU Technology Conference 2016 in San José zeigt Nvidia seine neue Grafikarchitektur Pascal. Die Geforce GTX 1080 und GTX 1070 verbrauchen aufgrund der Pascal-Architektur weniger Strom und haben eine höhere Leistung als die GTX 980 sowie die Titan X bzw. GTX 980 Ti. Die neue Grafikkarte ermöglicht die Bildauflösung in Ultra HD und unterstützt Inhalte für HDR. Schwerpunkt der 4K Grafikkarte bleibt natürlich weiterhin das Gaming. Die Geforce GTX 1080 ist doppelt so schnell sowie dreimal so effizient wie das Modell Titan X, das zu den Top-Grafikkarten gehört. Dabei bezieht man sich jedoch auf eine Virtual-Reality-Demo, weshalb die Werte nicht repräsentativ sind.

Welche Merkmale wurden auf der GPU Technology Conference 2016 über die GTX 1080 bekannt?

Es steht fest, dass die Geforce GTX 1080 eine der ersten Grafikkarten mit 4K ist, die über den neuen Displayport 1.4 verfügt. Bislang sind die Anschlüsse „1.4 Ready“, was bedeutet, dass sie aktuell DP 1.3 unterstützen und durch ein späteres Firmware-Update auch DP 1.4 möglich sein wird. Durch DP 1.4 sind digitale Auflösungen von bis zu 7.680 x 4.320 px bei 60 Bildern pro Sekunde möglich. Daneben wurde auf der GPU Technology Conference 2016 deutlich, dass sie HDR-Inhalte verarbeitet, es einen HDMI 2.0b Ausgang gibt, der HDR-Videosignale unterstützt, und die GTX 1080 luftgekühlt ist. Zusätzlich bietet Nvidia die neue Softwarebibliothek „VR Works Audio“ an, die auf Raytracing-Technologien basiert und Tonquellen somit physikalisch korrekt wiedergeben kann. Die Single-GPU-Grafikkarte GTX 1080 für Gaming- und 3D-Anwendungen in UHD soll für ca. 599-750 Euro (UVP) erhältlich sein. In den USA kommt sie schon am 27. Mai 2016 in den Handel. In Deutschland könnte sie Ende Mai oder spätestens im Juni auf den Markt kommen.

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