Der Black Friday am 23. November ist für viele Sparfüchse ein Synonym für satte Preisnachlässe auf Artikel aller Art. Zu diesem Thema gibt es eine schlechte und eine gute Nachricht. Die Schlechte zuerst? Okay. Das Preisportal guenstiger.de nahm im vergangenen Jahr zwölf Shops unter die Lupe. Das Ergebnis: Bei jedem zweiten Angebot zahlten Käufer am Ende mehr als nötig.

Die frohe Botschaft: Verbraucher dürfen sich am „schwarzen Freitag“ auch über lohnenswerte Schnäppchen freuen. Insgesamt waren ein Drittel der untersuchten Stichproben am Black Friday 2017 beim Aktionshändler günstiger erhältlich als bei den Wettbewerbern.

Amazon mit den besten Angeboten

Die besten Angebote gab es – so guenstiger.de – bei Amazon. Hier kosteten die Produkte im Schnitt 13 Prozent weniger als bei der Konkurrenz. Comtech trumpfte mit einer Ersparnis von durchschnittlich elf Prozent gegenüber anderen Shops auf und bei Saturn waren es immerhin noch sechs Prozent.

Experten untersuchten je 20 Stichproben aus zwölf teilnehmenden Shops. Bei den insgesamt 240 Deals ergab sich anhand der Streichpreise der Händler eine durchschnittliche Ersparnis von 30 Prozent am Aktionstag. Oftmals orientiert sich dieser Wert jedoch an der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) und spiegelt nicht die wirkliche Marktlage wieder.

Es gibt auch schlechte Deals

Um das wahre Schnäppchen-Potential zu erkennen, sollten Käufer deshalb prüfen, wie teuer das Produkt zeitgleich bei der Konkurrenz angeboten wird, denn Verbraucher gaben am Black Friday bei sechs der zwölf untersuchten Shops im Durchschnitt mehr Geld aus als bei Wettbewerbern.

Man sollte den Schnäppchen-Feiertag also mit Vorsicht genießen und sich nicht von den Rabatt-Schildern blenden lassen! Am schlechtesten erwiesen sich die Black-Friday-Deals von Karstadt. Beim Warenhaus zahlten Käufer im Vergleich zum niedrigsten Händlerpreis auf guenstiger.de im Schnitt 35 Prozent mehr. Douglas war durchschnittlich 25 Prozent teurer, Computeruniverse zwölf Prozent und Kaufhof elf Prozent.

Nicht nur Black Friday zählt

Können Verbraucher wirklich nur am Black Friday von Bestpreisen profitieren? Um diese Frage zu klären, wurde geprüft, wie sich die Kosten bis zum 24. Dezember 2017 verhielten. Demnach wurden 23 Prozent der lohnenswerten Deals zu einem späteren Zeitpunkt erneut zum gleichen oder sogar noch geringeren Preis auf guenstiger.de gelistet.

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