Günstige Ultra HDTVs aus China mit Kampfpreis angekündigt

Auf einer Pre-IFA-Veranstaltung hat der chinesische Hersteller Hisense gleich vier Ultra HD-Fernseher angekündigt. Diese sollen ab September zu vergleichsweise günstigen Preisen angeboten werden und so den Markt aufwirbeln.

  • Hinsense 50 Zoll UHDTV: 2.000 €
  • Hinsense 58 Zoll UHDTV: 3.000 €
  • Hinsense 60 Zoll UHDTV: 5.000 €
  • Hinsense 84 Uoll UHDTV: 15.000 €

Hersteller wie LG, Sony und Samsung möchten für die eigenen Modelle in selber Größe rund 2.000 – 5.000 € mehr sehen.

Preise für Ultra HD-Fernseher sinken zusehends

Es ist offensichtlich dass der Preiskampf schon in diesem frühen Stadium entflammt ist. Andere „Billighersteller“, z.B. Seiki mit einem 50-Zoll Gerät für unter 1.000 US-Dollar, haben bereits sehr viel Presse bekomme und dies scheint nicht gänzlich ohne Wirkung zu bleiben. So haben beispielsweise sowohl LG wie auch Samsung erst kürzlich die Preise für einige Ihrer Modelle noch einmal nach unten korrigieren müssen korrigiert.

Hisense nähert sich mit seinen Ultra HD-Geräten damit dem von Experten prognostizierten Preisbereich des 1,2 – 1,5 fachen im Vergleich zu aktuellen Full HD Modellen.

Ausstattung akzeptabel, Bildqualität unbekannt

Bei der Ausstattung hält Hinsense unter Berücksichtigung des Preises erstaunlich gut mit der hochpreisigen Konkurrenz mit. Es gibt 4 HDMI-Eingänge, 3 USB-Ports (1x mit Aufnahmefunktion), 3D-Support (aktiv/passiv je nach Displaygröße), WLAN und gegen Aufpreis kann eine Skype-Kamera nachgerüstet werden. Einziges Manko ist das Empfangsteil mit einem Triple-Tuner. Mit diesem wird es nicht möglich sein ein Programm zu sehen und zeitgleich ein anderes aufzunehmen.

Die Frage nach der Bildqualität lässt sich im Vorfeld natürlich nicht beantworten. Berichten zufolge scheint Seiki hier aber einen durchaus guten Job abgeliefert zu haben, weshalb ich mir nicht vorstellen kann dass es hier all zu negative Überraschungen geben wird. Lediglich das Thema 4K-Upscaling könnte ein Problem werden. Hier haben die großen Hersteller bereits viel Zeit und Geld investiert um aufwendige Engines zu programmieren.

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