Bei seinem neuen AmbiLux TV, den Philips auf der IFA 2015 bin Berlin vorgestellt hat, verwendet der Hersteller Pico-Beamer statt LEDs. Diese kleinen Projektoren sorgen für die TV-Rundum-Beleuchtung Ambilight. Dabei werden über den Displayrand hinaus Konturen, Farben und Bewegungen projiziert, die das Fernsehbild verstärken und ein „Mitten-Drin-Gefühl“ vermitteln sollen. Jeder der neun DLP-Beamer hat dabei eine WVGA-Auflösung von 852 x 480 Pixel.

Philips will sich gegen die Konkurrenz durchsetzen

Der TV-Markt ist hart umkämpft und nicht leicht zu dominieren. Dementsprechend häufig lassen sich die Hersteller Neuerungen einfallen, die Kunden dazu bringen sollen, ein spezifisches Gerät zu kaufen. Beim AmbiLux TV setzt Philips auf die Pico-Beamer Technologie in Bezug auf die Ambilight Funktion. Die neun DLP-Beamer werden beim AmbiLux TV so überlagert, dass übergangslose Projektionen entstehen. Seitlich geht die Projektion dabei 1.2 Meter und in der Vertikalen rund 1 Meter über das Display hinaus. Den empfohlenen Abstand zur Wand gibt Philips mit 20 Zentimetern an.

Ganz neu sind die AmbiLux-Geräte nicht, denn schon im vergangenen Jahr hatte Philips erste Prototypen vorgestellt. Nun sollen die Geräte endlich erscheinen und das auch noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2015. Das erste Modell wird der AmbiLux 65PUS8901 mit 1.64 Meter in der Diagonale (65 Zoll) und 4K-Auflösung. Anschauen kann man sich diesen in Halle 22. Einen Preis hat man noch nicht bekannt gegeben. Die Ambilight-Funktion wird übrigens auch im Video- und Musik-Betrieb geboten, sowie beim Abspielen von USB-Platten. Mit den Philips Hue-Lampen lässt sich das Ganze sogar zu einer 360-Grad-Show erweitern.

[Pressemitteilung]