Ja ja, liebe Kinder! Die Zeiten ändern sich. Gaanz früher, als der olle Opa noch jung und drahtig war, da hing ein Pferdehalfter an der Wand! Es gab sogar einen passenden Schlager, den er regelmäßig – mit Oma auf dem Sofa schunkelnd – aus Leibeskräften brüllte. Andere Familien dekorierten kahle Wohnzimmer-Wände mit farbgewaltigen Bildern, die in pompösen Protz-Rahmen hingen oder griffen zum Geweih.

Überall gab es Kommoden, auf denen Fernseher und Stereo-Anlagen wie Trophäen thronten. Heutzutage ist das alles irgendwie „pfui“! Gute Stuben sind eher nüchtern und kahl – was nicht zuletzt den immer dünner werdenden Ultra-HD-Fernsehern geschuldet ist. Beste Aussichten auf Logenplätze in Wohnungen und Häusern haben die vor etwa zwei Jahren von LG vorgestellten Wallpaper-TVs.

Die Marktlücke im Sideboard

Deren Displays sind nur wenige Millimeter dünn und lassen sich wie Tapeten magnetisch direkt auf einer filigranen Metallplatte an der Wand platzieren. Elektronik und Lautsprecher sind in separaten Gehäusen untergebracht. Der nordrhein-westfälische Möbelhersteller Interlübke hat eine Marktlücke erkannt mit der er ab sofort sein Sideboard Jorel ausstattet.

Das griff- und zeitlose Kastenmöbel eignet sich nach Hersteller-Angaben bestens für den Einbau von 65-Zoll OLED-Bildschirmen. Die angebrachten Schwebetüren werden in geschlossenem Zustand zu einer ebenen Fläche. Die Oberfläche ist außer in Lack, Aluminium und Edelstahl auch mit Glas zu bekommen. So lässt sich das nur vier Millimeter dicke Display hinter eine Frontscheibe setzen.

TV verlässt optisch den Raum

Sozusagen „maßgeschneidert“ ist der Schirm des aktuellen 65 Zoll Signature OLED TV von LG. Die Soundbar verschwindet unsichtbar hinter einer stoffbespannten Klappe im Sockel des Schranks. In ausgeschaltetem Zustand soll der Fernseher nicht als solcher zu erkennen sein.

Er verlässt, wie Interlübke in einer prosaischen Pressemeldung mitteilt, „optisch den Raum“ und werde „erst dann wieder sichtbar, wenn er genutzt wird“. Für die Installation des aus edlen Materialien gefertigten Zauberkünstlers arbeitet der Möbelhersteller mit Händlern der Aachener Heimkinoraum-Gruppe zusammen.

Hochwertige Home-Cinema-Lösung

Sie betreibt 15 Fachgeschäfte in Deutschland sowie Luxemburg und hat sich auf die hochwertige Homecinema-Lösungen spezialisiert. „Hochwertig“ ist nicht selten aber fast immer eine charmante Umschreibung für „hochpreisig“. Das schicke Möbel Jorel TV Vision gibt es ab etwa 6000 Euro.

Es enthält das Sideboard – bestehend aus Mittelkommode für den Bildschirm und die Technik – sowie rechts und links davon jeweils eine weitere Türenkommode. Vor der Anschaffung sollte man dringlichst bedenken, dass der LG-TV nicht im Lieferumfang befindlich ist, sondern als „Extra“ für knapp 8000 Euro noch dazu kommt.

 

[Quelle: Digitalzimmer.de]

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