LG Electronics hat nun die Bilanzzahlen für das letzte Quartal des Jahres 2012 publik gemacht. Wenig überraschend weist dieses einen Nettoverlust aus. Dieser liegt umgerechnet bei fast 320 Millionen Euro. Grund hierfür ist unter anderem eine Kartellstrafe der Europäischen Union aufgrund von Preisabsprachen. Der komplette Konzern LG machte dabei im Weihnachtsquartal 2012 einen Umsatz von rund neun Milliarden Euro. Im gesamten Geschäftsjahr 2012 standen 34,2 Milliarden Euro Umsatz (-6 Prozent) und 61 Millionen Euro Nettogewinn.

Zu den erfolgreichsten Sparten bei LG gehörten im letzten Quartal 2012 nicht nur die Handy- und Smartphone-Abteilung, sondern allen voran die Home-Entertainment-Sektion. Denn die Fernseher brachten LG einen Rekordabsatz von 9,3 Millionen verkauften Flachbild-TV-Geräten. Der Umsatz lag bei 4,3 Milliarden Euro – 17 Prozent höher als noch in den letzten drei Monaten 2011. Allerdings ist die Profitabilität gesunken aufgrund der sinkenden Preise und des härteren Wettbewerbs.

Im Jahr 2013 setzt LG den Informationen aus Südkorea zu Folge hierbei nicht nur auf 3D- und Smart-TVs. Vielmehr hat LG auch die OLED- und Ultra-HD-Fernseher im Blick. Denn das Unternehmen will in diesem Bereich im Jahr 2013 seinen Marktanteil vergrößern. Allerdings machte LG keine Angaben zu den aktuellen Marktanteilen in diesem Bereich, die für uns natürlich besonders interessant gewesen wären. Gespannt schauen wir aber darauf, wie sich das OLED- und Ultra-HD-Segment von LG entwickeln wird.
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