Wer noch keine robuste Kamera für die Sommerferien hat, darüber hinaus nicht willens ist, ein kleines Vermögen zu investieren und großen Wert auf einfache Bedienbarkeit legt, sollte mal einen Blick auf das neue Olympus Tough Flaggschiff TG-5 werfen.

Der Allrounder mit starken Nehmer-Qualitäten ist mit einem 25-100 mm-Zoom ausgestattet. Der neue Bildsensor liefert in Zusammenarbeit mit dem TruePic VIII Bildprozessor signifikante Verbesserungen im Hinblick auf Geschwindigkeit und Bildqualität.

Videos in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde

Ganz toll: Videos werden jetzt mit 30 Bildern pro Sekunde in 4K und als Full-HD-High-Speed-Aufnahme mit 120 fps für die verbesserte Wiedergabe in Slow Motion aufgezeichnet. Hinzu kommen neue, leicht zugängliche Bedienelemente und ein gegen Beschlag beschichtetes, doppeltes Schutzglas.

Die Tough TG-5 ist in den Farben rot oder schwarz für 399 Euro erhältlich und bereit, Heldentaten dieses Sommers in beeindruckender Qualität festzuhalten.

Wasserdicht und stoßfest

Es gibt viele „Action“-Kameras, doch die wenigsten können in Sachen Bildqualität und Bedienerfreundlichkeit mit der sportlichen Olympus mithalten. Ganz gleich, ob die TG-5 in einem mit Wasser gefluteten Kanu liegt, aus Kopfhöhe auf einen Felsblock prallt, oder man unterwegs versehentlich auf sie tritt – sie nimmt es tapfer hin.

Eiji Shirota, Leiter des TG-5 Entwicklerteams in Tokio, erklärt die Prioritäten des Kameraherstellers wie folgt: „Am wichtigsten waren für uns die Optimierung der Bildqualität unter verschiedensten Bedingungen sowie die der Outdoor-Fähigkeiten“.

Weniger Pixel, neuester Prozessor

Laut Kunden-Feedback werden Tough Kameras vornehmlich in Situationen eingesetzt, die sowohl physisch als auch fotografisch herausfordern. Der neue Sensor hat zwar weniger Pixel als das Vorgängermodell (1/2.3 Zoll CMOS, 16 effektive Megapixel), bringt aber in Kombination mit dem Bildprozessor aus der Systemkamera OM-D E-M1 Mark II bessere Bildqualität, optimiertem Dynamikumfang und kürzere Reaktionszeit.

Als besonderes Highlight wurde die ‚Pro Capture‘-Funktion aus der OM-D Serie übernommen, um immer genau den richtigen Moment erfassen zu können. Und neben GPS, Manometer und Kompass gibt es  einen Temperatursensor, damit Anwender noch mehr Informationen in ihren Bildern mitteilen können.

Ein leistungsstarkes, zähes Biest

Ein lichtstarkes Objektiv, ein variables Makrosystem, ein praktisches Zubehörsortiment und ein Feldsensorsystem – kombiniert mit integriertem WLAN für die Übertragung von Daten auf Smartphones – sind vier der fünf Hauptstärken der neuen TG-5.

Sie ist stoßfest bis zu einer Höhe von 2,1 Metern, bruchsicher bis zu einem Gewicht von 100 kg, frostsicher bis minus zehn Grad Celsius, staubdicht und wasserdicht bis zu einer Tiefe von 15 Metern. Für Taucher gibt es das Unterwassergehäuse PT-058. Es ist wasserdicht bis zu einem Druck entsprechend 45 Metern Tiefe.

„Unterwasser HDR“ an Bord

Die Optik mit einer Brennweite von 25-100 mm bietet eine maximale Lichtstärke von 2.0 im Weitwinkelbereich, die dann kontinuierlich bis Blende 4.9 bei 100 Millimeter sinkt. Somit ist die TG-5 in der Lage, farbenfrohe, rauscharme Aufnahmen in Umgebungen mit geringem Licht zu erfassen. Die ISO-Empfindlichkeit reicht von 100 bis 12800.

Taucher profitieren vom eingebauten Manometer und dem Aufnahmemodus „Unterwasser HDR“ zur Verbesserung von Licht- und Schattenbereichen. Mit „AF-Bereich“ lässt sich der Fokus innerhalb des Bildausschnitts verschieben und ein neues Wahlrad vereinfacht die Bedienung beim Tragen von Handschuhen.

Focus Stacking ohne Software

Für Naturaufnahmen verfügt die TG-5 über ein variables Makrosystem mit den Modi: Mikroskopie, Mikroskop-Kontroll-Modus, Focus Bracketing und Focus Stacking. Letzterer arbeitet ohne Software, was in dieser Kameraklasse einzigartig ist. Um die Farbintensität zu maximieren und das Rauschen zu minimieren, unterstützt die TG-5 das Speichern von RAW-Dateien.