Samsung ist nach wie vor nicht davon überzeugt 4K-Displays für Smartphones zu verwenden. Kyle Brown, Head of Technology, Content & Launch Management, sieht in der Verwendung ultrahochauflösender Bildschirme keinen Vorteil für den Nutzer. Dennoch könnte es bald zum Umdenken im Hause Samsung kommen. Schuld daran ist Virtual Reality. Ein Hype der Mitte der 1900er aufkam und lange brauchte, bis er anerkannt wurde. Im Jahr 2016 scheint die Technik nun so weit zu sein, dass Virtual Reality Produkte in den Massenmarkt durchdringen könnten.

Virtual Reality – braucht man das?

An Virtual Reality scheiden sich immer noch die Geister und die Meinungen über einen wirklichen Nutzen gehen weit auseinander. Oculus Rift, HTC Vive und Cardboard sind einige Vertreter des neuen Trends. Nun ist auch Samsung gewillt sich daran zu beteiligen und engagiert sich mit der Gear VR im Virtual Reality Markt. Dabei greift Samsung auf seine hauseigenen Oberklasse-Smartphones zurück, welche vorne in die Brille gesteckt werden können und damit ihren Bildschirm zur Verfügung stellen. Aus diesem Grund denken die Südkoreaner nun verstärkt über 4K-Displays nach.

Kyle Brown dazu: „Ich glaube nicht, dass das ein Gimmick ist. 4K-Displays werden sich schlussendlich etablieren.“ Dennoch bleibt er aktuell dabei und hinterfragt den wirklich Nutzen für Verbraucher, mit dem die Kosten zu rechtfertigen wären. Betrachtet man die neuen Smartphone Samsung Galaxy S7 und das S7 Edge, bieten diese bereist eine Pixeldichte von weit über 500 ppi. Es ist fraglich, ob Verbraucher eine höhere Auflösung mit bloßem Auge wahrnehmen könnten.

4K ist für Virtual Reality von vorteil

In Verbindung mit Virtual Reality sieht das Ganze jedoch aus. Hier würden Gadgets wir Gear VR enorm von 4K-Smartphones profitieren. Die VR-Brille könnte ein feineres Bild erzeugen, das weniger verpixelt aussieht. Wie sich das Thema in Zukunft bei Samsung entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Es macht zumindest den Anschein, als verschließe man sich bei Samsung nicht komplett vor der Idee 4K-Smartphones zu entwickeln, da der Nutzen für die VR in Betracht gezogen wird.
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