Kateeva, Entwickler von OLED Drucktechniken, hat auf einer Industrie-Konferenz in Korea bekannt gegeben, dass man später in diesem Jahr erste OLED TV Prototypsysteme an Kunden in China, Japan und Korea ausgeben wird. Viel interessanter ist aber, dass der Vice President von Kateeva erklärte, dass Samsung für die kommerzielle Massenproduktion der finalen OLED TV Displays zuständig sein wird, deren Geräte in zwei Jahren auf den Markt kommen sollen.

LG Display bekommt schlagkräftige Konkurrenz

Bislang ist LG Display das Maß aller Dinge, wenn es um Panels für OLED TVs geht. Die Koreaner haben die Kosten dank Massenproduktion auf ein annehmbares Maß senken können und sind somit für viele Hersteller von OLED TVs interessant. In knapp zwei Jahren könnte sich das nun ändern, wenn Samsung Display dazu stößt – immerhin würden sich dann zwei Zulieferer einen Preiswettstreit liefern. Einige Marktexperten gehen sogar von einem Rück-Eintritt Samsungs in den OLED-Markt in 2017 aus (sollte man Kateevas Equipment nutzen), wobei Kateeva erst von 2018 redet.

Kateeva, die aktuell eine 200 Millionen US-Dollar schwere Fundingphase hinter sich haben, arbeitet an Drucktechniken für OLED-Systeme. Am Anfang arbeitete man noch an Stapel- und Schichttechniken, ehe man dann auf den Druck überging. In diesem Zusammenhang ist man auch Kooperationen mit Sumitomo und Dupont eingegangen.

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