„Wir verfolgen die Strategie eines einheitlichen Mount-Systems und erweitern deshalb fortlaufend E-Mount-System, Kameras und Objektive. Vollformat und APS-C sind dabei uneingeschränkt kompatibel, weil wir das breiteste Spektrum an attraktiven Produkten anbieten möchten, aus denen Kunden das jeweils passende Tool für ihre Ansprüche auswählen können“, erklärt Yann Salmon Legagneur von Sony Europe.

„Der APS-C-Markt ist für Sony äußerst wichtig und die Alpha 6600 sowie die Alpha 6100 sind beide mit den neuesten technologischen Innovationen ausgestattet. Ob Fotos, Filme oder beides: Wir sind uns sicher, dass die Nutzer mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein werden“. Hat der Chef recht?

Universell und anspruchsvoll

Die Sony Alpha 6600 wurde als vielseitige Kamera für die Erfordernisse anspruchsvoller Fotografen und Videofilmer konzipiert. Sie eignet sich nach Herstellerangaben hervorragend für unterschiedlichste Aufnahmesituationen und Nutzertypen. Kostenpunkt für das Gehäuse: 1599 Euro.

Ihre Schwester, die Sony Alpha 6100 zum Preis von 899 Euro ist für Fotografen entwickelt worden, die den Schritt zur Wechselobjektivkamera wagen.

Von Vollformat-Modellen beerbt

Die Herzen der beiden Sony-Neuzugänge stellen ein Exmor 24,2 MP-CMOS-Bildsensor und der neueste BIONZ X Bildprozessor mit Front-End-LSI dar, die von den Vollformatkameras übernommen wurden. Zudem bieten beide Kameras einen Autofokus mit 0,02 Sekunden Reaktionszeit.

Der Phasendetektions-Autofokus mit 425 Punkten deckt rund 84 Prozent des Sensors ab. In Kombination mit dem Kontrastautofokus mit 425 Punkten sorgen beide Kameras für zuverlässige Schärfe auch unter schwierigen Lichtverhältnissen. Beide Sonys sind zudem mit Echtzeit-Tracking ausgestattet, das den neuesten Algorithmus von Sony mit KI-basierter Objekterkennung nutzt, sodass Motive auch über den Touchscreen auf der Rückseite aufgenommen werden. Der Autofokus mit Augenerkennung in Echtzeit vervollständigt das Paket.

4K ohne Pixel-Binning

Die ebenfalls von den Vollformatmodellen adaptierten Algorithmen für natürliche Farben optimieren die Farbwiedergabe. Hochauflösende integrierte 4K Filmaufnahmen mit Pixelauslesung ohne Pixel-Binning im Super-35-mm-Format und mit unkomplizierter Smartphone-Übertragung sind über die Imaging Edge Mobile Anwendung möglich.

Eine Intervallaufnahmefunktion ermöglicht die Kreation von Zeitrafferfilmen. Der 3,0-Zoll-LCD-Touchscreen mit etwa 921.000 Pixeln lässt sich bei beiden Modellen um 180 Grad neigen; ein integrierter Mikrofonanschluss ist an Bord.

Bereit für den neuen Z-Akku

Die Sony Alpha 6600 weist einen ISO-Bereich von 100 bis 32.000 (auf ISO 50 bis 102.400 erweiterbar) auf. Die Gehäuse-integrierte 5-Achsen-Bildstabilisierung macht eine um 5,0 Schritte schnellere Verschlusszeit möglich. Der erstmals in eine APS-C-Kamera integrierte Z Akku von Sony genehmigt ca. 720 Fotos über den Sucher bzw. ca. 810 Aufnahmen über den LCD-Monitor.

Das Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung ist eine robuste, staub- und spritzwasserfeste Konstruktion. Sobald der Echtzeit-Autofokus mit Augenerkennung für Videoaufnahmen aktiviert ist, werden die Seh-Organe des Motivs automatisch verfolgt. Die Touch Tracking Funktion startet den Autofokus mit Augenerkennung zudem automatisch, wenn als Motiv eine Person ausgewählt wird.

2,4-fache Datenmenge für 4K

Mit der Alpha 6600 sind 4K Filmaufnahmen im Super-35-mm-Format mit voller Pixelauslesung ohne Pixel-Binning möglich, sodass die rund 2,4-fache Datenmenge erfasst wird, die für 4K Filme benötigt wird. Diese Technologie ist auch in der Alpha 6100 integriert und liefert laut Sony „hervorragende Filmaufnahmen im XAVC S-Format“.

Das in der Alpha 6600 integrierte HLG-Bildprofil (Hybrid Log-Gamma) unterstützt die direkte, authentische Wiedergabe von Videoaufnahmen auf einen HDR-(HLG-) kompatiblen Fernseher, ohne dass Farbkorrekturen erforderlich sind. Für Nutzer, die ihre Aufnahmen mit Farbkorrekturen nachbearbeiten möchten, werden S-Log3- und S-Log2-Gamma-Profile bereitgestellt.