Das US-Unternehmen Intel hat neue Informationen zum kommenden Thunderbolt 2-Standard veröffentlicht, die bislang den Codenamen „Falcon Ridge“ getragen hat und auch im 4K-Bereich interessant sein dürfte. Schließlich hat Intel die gleichzeitige Übertragung von Video und Bild in 4K-Qualität in Aussicht gestellt, was insbesondere dadurch bewerkstelligt werden kann, dass das Konzept der Technik grundlegend verändert wurde.

Zwei 10 Gigabit-Kanäle in einem Kanal vereint

Und zwar hat Intel die bisherigen 10 Gigabit-Kanäle zu einem Kanal vereint, der eine Übertragungsrate von 20 Gigabit pro Sekunde zu leisten imstande sein soll. Ebenjene Rate wird beidseitig ermöglicht, sodass die Thunderbolt 2-Technik im Vergleich zum ersten Thunderbolt-Anschluss theoretisch eine doppelt so hohe Übertragungsrate erreichen kann. Durch diese wird es unter anderem machbar sein, Übertragung und Abspielen einer 4K-Videodatei gleichzeitig zu bewerkstelligen.

Allerdings ist die Thunderbolt 2-Technik nicht alleine für die Übertragung von 4K-Videos verantwortlich, sondern der ebenfalls aktualisierte DisplayPort 1.2-Anschluss wird für diese benötigt. Ein Zusammenspiel zwischen Thunderbolt 2 und DisplayPort 1.2 sind also ausreichend, um Videoübertragung und Videoausgabe gleichermaßen über einen Port zu erreichen – vor allem für Apple-Nutzer könnte dieser Umstand interessant sein.

Integration ab 2014 möglich – Apple als Vorreiter?

Immerhin ist der Thunderbolt-Anschluss vor allem in Apple-Produkten wie MacBook Pro oder iMac zu finden – allerdings wird Intel die Massenproduktion der Thunderbolt 2-Anschlüsse erst für Ende 2013/Anfang 2014 ins Auge fassen, sodass erst die übernächste Mac-Generation auf den neuen Standard setzen dürfte. Bis dahin ist auch die Chance größer, dass sich die Ultra HD-Auflösung ein Stück weit durchgesetzt hat und es entsprechend viele Möglichkeiten gibt, die 4K-Option auszunutzen.

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