Mit dem neuen 4K Ultra HD Standard sind auf den Nutzer auch neue Herausforderungen zugekommen, die erst einmal bewältigt werden wollen. Wer beispielsweise selbst Aufnahmen mit einer UHD-Kamera tätigen will, wird sich als erstes fragen, welche Speicherkarte er dazu benötigt. Als Beispiel kann hier die SDXC UHS-I von Transcend genannt werden.

Transcend hat neue 4K-Speicherkarten-Serie veröffentlicht

Wer schon einmal die Punktbatterien einer 3D-Brille ersetzen musste, wird wissen, wie schwierig es teilweise sein kann, die verschiedenen, minimalen Differenzen bei derartigen Produkten zu erkennen. Transcend hat für Anwender von 4K-Kameras nun eine neue Serie an Speicherkarten veröffentlicht, die auf die Bezeichnung SDXC-UHS-I hören.

Laut dem Hersteller bieten sie eine Leserate von 95 Mbyte/s und eine Schreiberate von 60 Mbyte/s. Bei den Speichergrößen wurde auf 64 GB (51,90 Euro), 128 GB (104,90 Euro) und 256 GB (236,90 Euro) gesetzt (bei Amazon sind sie reduziert zu haben). Jede Speicherkarte wird dabei mit einer Garantie von 30 Jahren ausgestattet. Damit die Karten als für 4K zertifiziert erkannt werden können, findet sich an der Seite die Aufschrift „U3“.

SD Association hat neuen 4K-Standard festgelegt

Wer nicht zur neuen Serie von Transcend greifen will, hat natürlich auch Alternativen. So hat die SD Association bereits den neuen Ultra High Speed (UHS) Standard Class 3, kurz SC3, festgelegt. Dieser Standard verwendet Schreiberaten von mindestens 30 Mbyte/s, was Aufnahmen von ultrahochauflösendem Material ermöglicht. Die maximale Leserate liegt übrigens bei 95 Mbyte/s, die maximale Schreiberate bei 80 Mbyte/s.

Es sei noch erwähnt, dass es bei den Schnittstellen Unterschiede gibt. Eine UHS-I-Schnittstelle schreibt und liest langsamer, als eine UHS-II-Schnittstelle. Für 4K sind aber beide geeignet, sodass Kartenleser für SDXC- und SDHC-Karten weiterhin kompatibel sind.


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