Taiwanische Hersteller verringern Ultra HD TV Bildschirm-Lieferungen, aufgrund der steigenden Konkurrenz aus China und Korea

Taiwanische Bildschirmhersteller senken laut einigen Berichten die Lieferungen von Ultra HD Bildschirmen in der zweiten Hälfte des Jahres 2013. So berichten Industriequellen, dass die niedrige Anzahl an Verkäufen, mit der steigenden Anzahl von Konkurrenten aus Korea und China zusammenhängt. Diese seien schuld an diesem heruntergeschraubten Lieferzustand. Die taiwanesischen Bildschirmhersteller sind zum Großteil für die Versorgung von TV Anbietern im ersten Halbjahr verantwortlich gewesen. Jetzt ist die Konkurrenz jedoch durch Chinas Star Optoelectronics Technology (CSOT), für Samsung- und LG-Bildschirme größer geworden, da auch diese Unternehmen die TV Anbieter beliefern.

Verschiedenen Berichten zufolge, forciert Samsung die Produktion von 55-, 65-, 75- und 85-Zoll Bildschirmen, wohingegen LG sich auf die „kleineren“ 55- und 65-Zoll Bildschirme konzentriert. Die gleichen Quellen berichten allerdings auch, dass LG  an Modellen mit 49- und 79 Zoll arbeite und diese im kommenden Jahr auf den Markt bringen möchte. Dabei erwähnen die Quellen ebenfalls, dass die unterschiedlichen Absatzmärkte für die aus Korea- und China-stammenden Ultra HD Bildschirmen, die Hoffnung aller steigen lässt. Erstere hoffen auf eine Absatzsteigerung zum Jahresende in Nordamerika und Europa, wohingegen letztere auf die Urlaubszeit nach dem ersten Oktober auf dem asiatischen Markt hoffen.

Hierbei wird auch das zu erwartende und vorhandene Wachstum in China erwähnt, entgegen den hohen Erwartungen jedoch, sind die Verkäufe nicht so schnell gestiegen. Schuld daran sind die Subventionen der chinesischen Regierung für LCD-Bildschirme. Auch diese Problematik wird als Grund angegeben, warum die Lieferungen Taiwanesischer Bildschirme in der zweiten Hälfte des Jahres nachlassen werden. Zusammenfassend kann daher gesagt werden, dass im ersten diesjährigen Halbjahr 500.000 bis 600.000 Ultra HD Bildschirme ausgeliefert wurden. Des Weiteren kann angenommen werden, dass die Zahl der ausgelieferten Bildschirme im zweiten Halbjahr auf über 700.000 Stück anwachsen wird.

[via DigiTimes]