Ultra HD scheint noch nicht der Traum eines jeden Fernseh-Käufers zu sein – vor allem in den USA. Das geht so zumindest aus einer neuen Studie hervor. Gründe dafür gibt es mehrere. So sind die Anschaffungskosten immer noch vergleichsweise recht hoch, die Inhalte sind spärlich vorhanden und auch am Bekanntheitsgrad müssen die Hersteller teilweise noch arbeiten. So sind die Marketing-Vorhaben natürlich stark gestiegen, doch dem Konsumenten ist der klare Nutzen noch nicht ganz vermittelt worden.

Nur sehr Wenige wollen wirklich umsteigen

Wie eine neue Studie des US-Beratungsunternehmens Parks Associates herausgefunden hat, haben nur 19 Prozent aller US-Breitbandhaushalte angegeben, sich bis zum Jahresende einen Flachbildfernseher zulegen zu wollen. Davon wiederum wollten nur 40 Prozent auf 4K TVs zurückgreifen. Insgesamt würde dies 7.5 Prozent der US-Breitbandhaushalte entsprechen.

Die Down-Seite des Berichts ist, dass rund 42 Prozent der befragten Haushalte nicht genau wissen, worum es sich bei der 4K-Technologie eigentlich handelt.  „Den meisten Konsumenten sind andere Features wichtig wie Smart-TV-Funktionen, eingebautes Wifi und guter Klang“, so Barbara Kraus, Director Research bei Parks Associates. Demnach sind 56 Prozent an Smart TV Features interessiert und 39 Prozent an 4K-Auflösung.

In der Studie wird aber auch erwähnt, dass die mangelnde Unterstützung durch 4K-Inhalte zu verhaltenen Verkaufszahlen führt. Über die Hälfte der Kaufwilligen würden keinen 4K TV erwerben, solange nicht ausreichend Content geboten wird. Kraus geht aber davon aus, dass die CES 2016 in Las Vegas noch einmal einen Schub diesbezüglich bringen könnte. „Wir erwarten auf der CES mehr 4K-Geräte zu niedrigeren Preisen sowie 4K-Blu-ray-Player und dazugehörige Medien.“

[mediabiz]