Messen wie die IBC 2013 oder die IFA 2013 haben in den vergangenen Wochen aufgezeigt, dass der Ultra HD-Standard die Zukunft des Fernsehens darstellt. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass der Massenmarkt nicht von heute auf morgen umschlagen wird. Dies wird auch von einer neuen Ultra HD-Studie unterstrichen, die von Dataxis durchgeführt wurde und aufzeigt, dass der Massenmarkt aktuell noch nicht bereit für eine Ultra HD-Welle ist.

66,2 Millionen Ultra HD-Haushalte bis 2018

Bis Ende dieses Jahres soll es laut der Dataxis-Studie weltweit gerade einmal 2,2 Millionen Haushalte geben, in denen ein Ultra HD-Fernseher verfügbar sein werden. Bis zum Ende des Jahres 2018 ist ein signifikantes Wachstum zu erwarten, und zwar sollen nach Angaben der Studie bis dahin rund 66,2 Millionen Haushalte weltweit über einen Ultra HD-Fernseher verfügen. Damit würde sich die Anzahl der 4k-Fernseher innerhalb von vier Jahren fast verdreiunddreißigfachen.

Rund 54 Prozent der 66,2 Millionen Ultra HD-Modelle sollen in Asien und im pazifischen Raum vorzufinden sein, in Europa werden 26 Prozent der Modelle zu finden sein, in Nordamerika sollen es 14 Prozent werden. Dass gerade die asiatischen Länder innerhalb der Studie vorne gesehen werden, könnte damit zusammenhängen, dass dort viele Modelle zuerst auf den Markt kommen und diese im Vergleich günstiger sind als die Modelle in Europa und Nordamerika.

Hohe Preise und geringe Verfügbarkeit von Inhalten mindern Wachstum

Generell bestätigt die Dataxis-Studie weitere Studien und Prognosen von Experten, die davon ausgehen, dass der Ultra HD-Markt noch seine Zeit benötigt, um ins Rollen zu kommen. Aktuell sind vor allem die hohen Preise der Fernseher sowie die geringe Verfügbarkeit an Inhalten Gründe dafür, dass sich kaum Ultra HD-Modelle verkaufen – mit sinkenden Preisen und mehr Inhalten dürfte sich dies aber über die Zeit gesehen ändern.

[via digitalfernsehen.de]