Liebe Kinder, gebt fein acht – ich hab euch etwas mitgebracht. Bevor jetzt gleich das Christkind darniederfährt, möchte ich eine uralte Geschichte – fast so etwas wie ein Märchen – erzählen. Mit dem Unterschied, dass Märchen zur nachhaltigen Erschreckung kleiner Kinder erfunden wurden und folgende Erzählung ungefähr beinahe auf absoluter Wahrheit beruht.

Idylle im Dorf. Quelle: Pinterest

Idylle im Dorf.
Quelle: Pinterest

In einem kleinen idyllischen Dorf, das in einem romantischen Tal zwischen sieben Bergen eingekesselt lag, hatten alle Leute alldieweil beste Laune. Das Wetter war eigentlich immer schön, wenn es nicht regnete, stürmte oder schneite. Jeder kannte jeden und in einem kleinen Schlösschen am Waldesrand residierte ein kleiner dicker König mit seiner ebenfalls kugelrunden Königin. Majestät gaben sich zwar recht leutselig, waren aber genau wie Frau Gemahlin scheinheilig, heuchlerisch und falsch.

Erfinder von Steuern und Gestalter von Formularen

Wann immer er konnte, knöpfte der Regent seinen Untergebenen im Dorf so viel Geld wie möglich ab und war sehr fantasievoll im Erfinden von Steuern sowie der Gestaltung von Formularen. Die Bürger, allesamt kreuzbrav, aufrichtig und ehrlich, stellten nicht viele Fragen und bezahlten klaglos, was auch immer gefordert wurde.

Eines Nachmittags trübte sich die Stimmung. Der Müller stapfte missmutig in das Gasthaus „Zum Kuckuck“, setzte sich an den Stammtisch, an dem sich bereits der Zimmerer, der Schuster, der Bäcker, der Metzger, der Schmied und der Tischler niedergelassen hatten und platzte mitten in ein Gespräch, weil er unbedingt seinem Ärger Luft machen musste.

„Ach wenn ich doch nur wüsste, warum in meinem Heimkino der nagelneue Blu-ray-Player nicht funktioniert! So viele hart erarbeitete Talerchen habe ich ausgegeben, aber immer wieder flackert der Flatscreen meines 4K-Fernsehers. Der Ton stottert, manchmal wird der Bildschirm sogar rabenschwarz – ich weiß nicht mehr ein noch aus“.

Unrichtige Deutungen, falsche Verdächtigungen

„Ei der Daus“, sprach der Schmied und hieb mit der Faust auf den Tisch, dass die Bierkrüge lustig tanzten. „Bei mir ist es genau so, wie du es beschrieben hast, guter Müllersmann. Kein Tag vergeht, an dem meine Alte nicht keift, weil sie ihre neue Outlander-Staffel nicht ohne Störungen genießen kann!“

„Wem sagst du das?“ hyperventilierte der Tischler mit brennrotem Schädel. „Hört gut zu, meine Freunde: ich habe sogar einen extra robusten, absolut stabilen Kasten gebaut, der durch so gut wie nichts zu erschüttern ist. Dennoch leide ich wie ihr auch an den geschilderten Auswirkungen. Es ist schon ewig lange her, dass ich einen gemütlichen Fernseh-Abend im Kreise meiner Lieben genoss. Ob wir mit einem Fluch belegt wurden? Erst neulich strich wieder so ein altes Kräuterweib durch den Ort…“

„Ach was, du Einfaltspinsel!“ schimpfte der Wirt, der gerade ein Tablett mit überschäumenden Krügen anschleppte. „Außer Alice Schwarzer gibt es keine Hexen mehr. Die hat alle der Teufel geholt, das weiß doch jedes Kind. Wahrscheinlich sind es atmosphärische Störungen oder kosmische Strahlungen, die unser von Bergen umzingeltes Dorf negativ belasten“.

Der arme Schuster und der dusselige Wachtmeister

Der Schuster, der bis dahin kein Wort von sich gegeben hatte und mit gerunzelter Stirn den Diskurs verfolgte, meldete sich: „Sagt an, oh Brüder, wo habt ihr all die technischen Apparaturen, die für eure opulenten Heimkinos notwendig sind, eigentlich gekauft? Ich habe keine Ahnung von sowas, da ich mir solchen Luxus niemals leisten kann, so lange ihr nur alle fünf Jahre mal ein paar Schuhe bei mir bestellt, ihr elenden Geizhälse“.

„Beim König!“ antworteten die Stammtischler wie aus einem Mund, ohne auf die Vorwürfe des Schusters einzugehen. „Und der besorgt für uns alle immer nur das Beste vom Besten von einem fernen Gestirn hinter dem Mars oder so“, ergänzte der Wachtmeister, der gerade die Gaststube betreten hatte, mit erhobenem Zeigefinger. „Ihr müsst also keine Angst haben, über das Ohr gehauen zu werden. Eure Blu-ray-Player sind handgeschmiedet vom Kaiser in Japan höchstpersönlich. Er nennt sie seine Söhne – Sonys heißt das auf japanisch, wenn ich mich nicht irre.

Auch eure Ultra-HD-TVs und die 4k-tauglichen AV-Receiver kommen aus dem fernen Reich der aufgehenden Sonne und sind weit über die Grenzen unserer Heimat hinweg bekannt und beliebt wegen ihrer geradezu sprichwörtlichen Zuverlässigkeit. Lediglich die HDMI 2.0-Kabel kauft unsere liebe Königin anderen Orts. Fragt mich nicht, wo. Auf jeden Fall sind auch sie von erlesenster Qualität, sonst wären sie ja wohl kaum so sauteuer!“

Herzensgute Edelleute entschließen sich, zu helfen

„Da hast du gewiss recht, du Amtsperson! Und jetzt regen wir uns nicht weiter auf und verdächtigen andere Leute, sondern trinken gegenseitig auf unsere Gesundheit und für den Frieden. Prost!“ Der Wirt hatte kein völlig uneigennütziges Wort gesprochen und bald wurden wieder Karten gedroschen und Witze erzählt – schließlich ging draußen bereits die Sonne unter und es war Feierabend.

Von niemandem bemerkt hatten zwei junge Edelleute, die in einer Ecke der Gaststube saßen, das Gespräch mitverfolgt. „Ach, die armen Krämerseelen“, seufzte Prinz Byron und schüttelte seine ultrakurzen, schwarzen Locken. „Die scheinen hier draußen wirklich keine Ahnung von Elektronik zu haben“, konstatierte Fürst Steffen, der ebenso wie sein bester Freund bereits viele Länder bereist und reiche Erfahrungen gesammelt hatte, während er genussvoll sein Pfeifchen mit jamaikanischem Tabak schmauchte.

„Lass uns dem Heimkino-Problem auf den Grund gehen, vielleicht finden wir die Wurzel des Übels und können den guten Menschen helfen“, meinte Prinz Byron, hielt Fürst Steffen die Hand hin und der schlug ein. Dann gingen beide auf ihre Zimmer, die sie im Gasthaus „Zum Kuckuck“ gebucht hatten und grübelten noch lange, bevor sie endlich erschöpft in Morpheus´ Arme sanken.

Fürst Steffen entdeckt die falsche Schlange

Am nächsten Tag schien die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. Die Vögel tirilierten, Enten watschelten schnatternd zum Weiher, Bienen summten, Hummeln brummten, rosige Ferkel grunzten, Schafe blökten, Ziegen und konkurrierende Marktfrauen meckerten. Eine wilde Meute von kläffenden und bellenden Hunden jagte wie alle Tage den Briefträger, der auf seinem gelben Dienstfahrrad sein Heil in der Flucht suchte, durch die Ortschaft.

Die Hunde freuen sich auf den Briefträger. Quelle: Pinterest

Die Hunde freuen sich auf den Briefträger.
Quelle: Pinterest

Wieder einmal musste niemand befürchten, schlechte Nachrichten zu erhalten. Gute Neuigkeiten sprachen sich eh in Windeseile herum. Überall auf dem Marktplatz grüßten sich die Leute freundlich, als sie zu Fuß zu ihren Arbeitsplätzen spazierten. Verkehrslärm und Dieselgestank kannte man nicht. Beim Frühstück nutzten Byron und Steffen die Gelegenheit, um dem Wirt, der im Saal seines Wirtshauses sogar einen 4K-Beamer stehen hatte, auf den Zahn zu fühlen.

„Aber selbstverständlich könnt ihr euch alles genau ansehen und untersuchen, edle Herren“, willigte dieser ein, als er über das Ansinnen der schneidigen Burschen in ihren kostbaren, reich bestickten Gewändern informiert war. Lange dauerte es nicht, da rief Fürst Steffen „Heureka! Ich habe die falsche Schlange im Garten Eden entdeckt!“

Prinz Byron vergreift sich erstmals im Ton

„Ei, so sprich doch endlich!“ drängte Prinz Byron und krabbelte – wie zuvor sein Freund – geschwind hinter das Rack mit den elektronischen Geräten. „Dieses HDMI-Kabel sieht zwar mit seinen vergoldeten Steckern, der reich verzierten Umhüllung und der Aufschrift „High-Speed“ wertvoll aus, aber der Schein trügt! Niemals, mein Bruder, kann diese Strippe, die von der komischen Königin, der ich persönlich genau wie ihrem Gemahl keinen Zentimeter über den Weg traue, für enorm viel Geld verkauft wird, HDMI 2.0 übertragen. Allein darauf beruhen die Störungen, von denen die braven Leute berichten und unter denen sie so entsetzlich leiden“.

„Das, oh Steffen, ist eine elendige Sauerei“, vergriff sich Byron erstmals in seinem bislang vorbildlichen Leben im Ton und lenkte das Gespräch, bevor Steffen ihn zurecht schelten mochte, auf ein anderes Level. „Wir müssen helfen. Sag an, kluger Jüngling: was ist zu tun“? Beide setzten sich auf die Kinocouch im Saal des Gasthofs und versanken lange in dumpfes Brüten.

„Hör zu“, sprudelte Steffen plötzlich hervor. „Ich kenne in der großen Stadt hinter dem kleinen Dorf einen großen Tüftler, der dieses kleine Problem gewiss ohne große Probleme aus der Welt schafft, indem er kleine Serien großartiger Ultra-HDMI-Kabel bastelt, die wir dann einem großen Labor zur kleinlichen Prüfung auf Herz und Nieren aushändigen und anschließend im großen Stil zum kleinen Preis verkaufen“.

Von Tüftlern, Testern und einer gelungenen Lösung

„Uff! Das war jetzt ganz schön viel klein und groß, Alter“ resümierte Byron und hieb seinem treuen Kameraden mit dem guten Herz und dem scharfen Verstand kräftig auf die Schulter. „Gemach, gemach“, jammerte dieser mit gespielter Wehleidigkeit. „Wenn du mich vorher erschlägst, kann ich nachher nicht mehr mit dir triumphieren“.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt. Der Tüftler tüftelte erfolgreich, das Labor testete und testete, um danach ein gar vorzügliches Zeugnis auszustellen und schon bald konnte man äußerst hübsche Ultra-HDMI-Kabel mit blauen Steckern und vergoldeten Kontakten für wenige Taler erwerben – nur leider nicht in unserem Dörfchen zwischen den Bergen, das wohl Saturn und Mars, nicht aber den Amazon(as) kannte.

Denn das Königs-Pack überwachte akribisch genau, wer wann wo was bestellte. Der Wachtmeister hatte keinen Grund zur Klage, denn bislang hatte er noch nie jemanden in die Gefängniszelle sperren müssen, der auf eigene Faust im Internet surfte. Im Prinzip hatte er nichts anderes zu tun, als jeden Tag in schmucker Uniform auf dem Marktplatz auf und ab zu gehen, um Präsenz zu zeigen. Dieser Beruf gefiel ihm ausgezeichnet, füllte ihn aber auch voll aus.

Umfassende Aufklärung im Gasthaus „Zum Kuckuck“

Prinz Byron und Lord Steffen hatten das ganze Spiel natürlich längst durchschaut und beschlossen, das Volk auf eigene Faust aufzuklären. Sie spannten ihre edlen Rösser vor eine Allrad-Kutsche und machten sich mit jeder Menge guter Kabel im Gepäck auf zum Gasthaus „Zum Kuckuck“, wo sie eine „Aufklärungsstunde für genervte Heimkino-Besitzer“ angekündigt hatten.

Der Saal war gerammelt voll. Als die Edelmänner eintraten, brandete stürmischer Applaus auf, denn es hatte sich inzwischen herumgesprochen, dass Byron und Steffen nur Gutes im Sinn hatten und – ihren Intellekt betreffend – nicht auf der Nudelsuppe daher geschwommen waren. „Dies, oh ihr guten, aufrichtigen, ehrlichen Dorfbewohner, ist die Lösung für all eure Heimkino-Probleme“, rief Byron mit fester Stimme und hielt eines der eigenen HDMI-Kabel hoch in die Luft“.

„Und das“, brüllte Steffen mit Zornesfalten auf der Stirn und dem lumpigen Kabel in der Faust, „ist der Verursacher allen Übels, den ich euch bitte, mit Stumpf und Stiel aus den Anschlussbuchsen zu reißen und der Königin vor die Haustür zu schmeißen, auf dass sie euch den immens hohen Kaufpreis zurück erstattet! Für einen Bruchteil der Summe könnt ihr bei uns hochwertigsten Ersatz erstehen, der in der großen Stadt von namhaften Wissenschaftlern in einem Labor geprüft und für astrein befunden wurde“.

Die kugelrunde Königin kreischt und schimpft

Das wahre Gesicht der bösen Königin. Quelle: Pinterest

Das wahre Gesicht der bösen Königin.
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„Das hat dir der Teufel gesagt“, kreischte plötzlich die kugelrunde Königin, die sich zusammen mit dem tapsigen Wachtmeister angeschlichen hatte. „Glaubt ihm kein Wort, liebe Untertanen – er und sein Büttel sind nichts als lausige Scharlatane und Giftmischer, die in einer Hexenküche alchemistische Experimente machten, mit hoch auflösenden Dämonen im Bunde sind und euch mit wertlosem Tand das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Auf den Scheiterhaufen mit ihnen und ihren Kabeln!“

„Maul halten und Ruhe bewahren“, bellte plötzlich eine raue Stimme in den Raum. Hauptmann Udo der Greisliche vom 1. Berittenen Regiment der Bayerischen Gebirgsmarine und ehemaliger Kommandant der selbst in zwei Weltkriegen mangels Feindkontakt nie besiegten U-Boot-Flotte im Starnberger See, stampfte energisch mit dem genagelten Absatz seines Stiefels auf den Holzboden und rasselte mit seinem imposanten Säbel, der mit einem rot gefärbten Kälberstrick um seinen noch imposanteren Bauch geschnürt war.

Hauptmann Udo der Greisliche ordnet sofortige Prüfung an

„Als Kommandant der Spezialkräfte U-Elektronik und Leiter der fliegenden Einsatzkompanie Heimkino ordne ich hier und jetzt sofort einen Test an. Heda, Wirt – her zu mir!“

„Gewiss mein Herr“, kratzbuckelte der Gastronom und näherte sich dem hohen Militär in einer endlosen Serie aus tiefen Verbeugungen. „Was befehlt ihr mir zu tun?“ fragte er in unterwürfigem Ton, als er endlich vor dem knurrigen alten Haudegen mit dem „Bleiernen Seepferdchen am Bande“ nebst unendlich viel anderem Lametta auf der Brust stand.

„Ganz einfach, Bursche. Die Alte raus, die Neue rein“.

„Wie meinen? Meine Frau ist erstens nicht da und hat zweitens, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, nichts getan, das in irgendeiner Weise ungesetzlich wäre. Außerdem würde es mir entsetzlich gruseln, wenn ich mich auf meine alten Tage noch einmal an ein neues Weibsbild gewöhnen müsste“.

„Er ist ein rechter Trottel!“ fauchte der Offizier. „Nicht sein Weib ist gemeint, sondern sein Beamer! Alte raus, neue rein – kapiert er das nicht?“

Wirt steht auf der Leitung und entfacht Zorn des hohen Militärs

Nachdem sich der verdatterte Wirt umgesehen hatte, um zu eruieren, ob da vielleicht jemand hinter ihm steht, der gemeint war, da der nach Schnaps riechende Kriegsheld infolge Alkohol-Missbrauchs im Dienst stark schielte, resignierte er achselzuckend und flüsterte leise „was raus?“

„Himmiherrgottsakramentpotzblitzarschundzwirn! LEITUNG! Spreche ich vielleicht arabisch, Kruzitürken? Alte Leitung raus, neue Leitung rein. Schauen, was passiert, anschließend Unschuldige festnehmen, den Rest vors Kriegsgericht. Oder umgekehrt. Jetzt mach er schon, sonst werde ich grantig! Jessasmariaundjosef! Mit solchen Dummköpfen gewinnt man nie nicht keinen Krieg!“

Für seine Verhältnisse quasi in Lichtgeschwindigkeit hatte der Wirt vom Gasthaus „Zum Kuckuck“ die HDMI-Kabel, pardon: Leitungen gewechselt und alles wartete gespannt auf weitere Kommandos. Hauptmann Udo wurde beinahe gesellig: „Was schauen wir uns denn an? Hamma was Lustiges vom Krieg?“

„Melde gehorsamst das Nein“, antwortete so gerade wie möglich stehend und umständlich salutierend der totenbleiche Gastronom. „Ich habe so was Ähnliches“, verkündete ganz entspannt Prinz Byron und kramte eine Blu-ray aus einer Satteltasche.

Überzeugungsarbeit mit dem Krieg der Sterne

„Star Wars!“

„Wer war´s?“, wollte der Herumkommandierende wissen.

„Nein. Star Wars. So belieben der Film zu heißen, ihro Merkwürden“, gab Byron augenzwinkernd zurück und sogleich kam schüchternes Gekicher auf.

„Ruhää! Oder ich lasse den Saal räumen und ordne provisorische Hinrichtungen an! Werfe er die Blu-ray in den Player, sonst schleudere ich den Purchen zu Poden!“

Eine halbe Stunde später war alles in bester Ordnung. Udo der Greisliche hatte sich nicht überraschend zur dunklen Seite der Macht bekannt, im Saal herrschte Hochstimmung, das Bild war knackscharf, der Ton glasklar, nichts ruckelte und zuckelte und alle Leute saßen noch lange lange Zeit beieinander und ließen Prinz Byron und Fürst Steffen hoch leben.

Bitterböse Königin ergreift die Flucht, die Edelleute triumphieren

Die bitterböse Königin, die allen Grund hatte, sich vor dem Gefängnis zu fürchten, war in einem günstigen Moment von dannen geschlichen und packte auf dem Schloss zusammen mit ihrem Schurken-Gemahl eiligst ihre sieben Sachen, um in ein ganz anderes, ganz fernes, absolut unbekanntes Land außerhalb des Dorfes zu ziehen.

Das gute und günstige Kabel indes wurde überall installiert, gefeiert und gepriesen. Byron und Steffen gründeten eine famose Firma, in der sie seitdem perfekte „Leitungen“ am laufenden Band produzieren lassen und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute glücklich und zufrieden in Gesundheit und Frische tagein tagaus ein feudales Leben.

Und die Moral von der Geschicht: Wer vermurkste HDMI-Kabel verkauft, dem traut man nicht!