Nach Definition des kanadischen Audiospezialisten NAD muss ein innovativer BluOS Streaming-Vollverstärker sozusagen „aus der Hüfte“ dazu fähig sein, über das heimische LAN- oder WLAN-Netzwerk Musik von lokalen Servern und Festplatten, Online-Streamingdiensten oder Internet-Radiosendern wiederzugeben.

Warum legen die Kanadier Wert darauf, solch Fachwissen möglichst weltweit zu verbreiten? Genau: weil sie mit dem Modell NAD M10 einen innovativen BluOS® Streaming-Vollverstärker feilbieten, der es ermöglicht, über das heimische LAN- oder WLAN-Netzwerk Musik von lokalen Servern und Festplatten, Online-Streamingdiensten oder Internet-Radiosendern wiederzugeben.

Keineswegs „billig“

Ganz billig ist das im Vergleich zu anderen Vollverstärkern winzige Schätzchen nicht. Wer es erwerben will, muss 2999 harte Euros hinblättern. Man erhält dafür aber keineswegs „billige“, sondern allenfalls „preiswerte“ High-End-Technik, denn die Streaming-Plattform BluOS® unterstützt bis zu 64 im Netzwerk angemeldete Player sowie unkomprimierte Datenformate einschließlich der Studio-Master-Qualität MQA.

Die Bedienung des nur gut 20 Zentimeter breiten NAD Verstärkers erfolgt wahlweise über die kostenlos für iOS und Android verfügbare BluOS® App oder über den großen farbigen Touchscreen, der die gesamte Gerätefront dominiert. Das Display zeigt nach einem Fingertipp je nach Betriebszustand zum Beispiel Tasten für die Wahl der gewünschten Audioquelle, Cover und Informationen zum gerade laufenden Musiktitel.

VU-Meter erscheinen alternativ

Regler für die Lautstärke- und Klangeinstellung sowie zwei nostalgisch anmutende VU-Meter zur Illustration des Signalpegels erscheinen alternativ. Es ist möglich, Musikbibliotheken über die Roon-Plattform zu verwalten und abzuspielen – der NAD M10 kann als „Output“ innerhalb dieses Systems eingesetzt werden.

Neben BluOS® verfügt der M10 über ein bidirektionales Bluetooth® aptX® HD Modul, das nicht nur den hochauflösenden Audiostream vom Smartphone oder Tablet entgegennehmen kann, sondern ihn bei Bedarf auch an einen mit dem NAD gekoppelten Bluetooth®-Kopfhörer weiterleitet.

Überaus anschlussfreudig

Zudem ermöglichen mehrere analoge und digitale Anschlüsse – darunter ein HDMI ARC-Eingang für Fernsehton – die Wiedergabe zahlreicher per Kabel angeschlossener Audioquellen. Für eine optimale Klangqualität sorgen nach Angaben des Herstellers extrem verzerrungsarme HybridDigitalTMEndstufen mit einer Dauerleistung von zwei Mal 100 und einer Impulsleistung von zwei Mal 300 Watt.

Und damit weder große Fensterfronten noch wuchtige Sofas oder schwere Teppiche negativ beeinflussen, lässt sich der M10 mit der innovativen Dirac Live® Software über das mitgelieferte Mikrofon perfekt auf die Akustik des Raums einmessen. Zusätzlich zu Pegelanpassungen bei bestimmten Frequenzen verwendet Dirac Live® laut Pressemitteilung fortschrittlichste Algorithmen.

Ausgewogener und natürlicher

Auf diese Weise werden mögliche Abweichungen zwischen den im Originalsignal enthaltenen Impulsen und ihrer Wiedergabe korrigiert, so dass die HiFi-Anlage ausgewogener, natürlicher und räumlicher klingt. Die „Highlights“ in Kürze:

• extrem verzerrungsarme HybridDigitalTM Verstärker

• 2 x 100 W Dauerleistung an 4 und 8 Ω, 2 x 300 W Impulsleistung an 4 Ω

• integriertes BluOS® Streamingmodul, Ethernet-Anschluss (Roon ready)

• bidirektionales Bluetooth® aptX® HD und AirPlay 2 (nach Software-Update)

• koaxialer und optischer Digitaleingang

  • 2 analoge Hochpegeleingänge, HDMI-ARC-Eingang

MQA (24 Bit / 96 kHz), DSD und PCM Wiedergabe

• zwei separate Subwooferausgänge, Vorverstärkerausgang

Dirac Live® Raumkorrektur (light Version, Upgrade optional)

Messmikrofon und USB-Adapter im Lieferumfang

• hochauflösender TFT-Touchscreen

Abmessungen (BxHxT): 215 x 100 x 260 mm, Gewicht: 5 kg