Harold Joseph Leak, der sich selbst als „Sound Engineer-Technician“ bezeichnete, gründete im Jahr 1934 in England die Firma H.J. Leak & Co. Ursprünglich spezialisiert auf hochwertige Röhrenverstärker, genoss der Meister aufgrund des guten Klanges und der weit fortgeschrittenen Technik seiner Produkte schnell einen hervorragenden Ruf.

Kurz nachdem Leak 1963 den legendären Stereo 30 vorstellte, wurde dieser zu einem der beliebtesten Verstärker im Vereinigten Königreich. 57 Jahre später präsentiert die wieder auferstandene Firma Leak mit dem Stereo 130 einen Vollverstärker, der an das zeitlose Design seines Vorgängers anknüpft und zugleich alle Features aufweist, die audiophile Musikliebhaber im Jahr 2020 erwarten.

Analog und digital harmonieren

Herzstück des Leak Stereo 130 ist ein analoger Class A/B-Verstärker mit einer RMS-Leistung von 2 x 65 Watt an 4 Ohm Widerstand. Für Vinyl-Enthusiasten ist ein JFET-basierter Phono MM-Vorverstärker an Bord.

Der integrierte Kopfhörerverstärker des Amps ist in Current Feedback Technologie mit schnellsten Anstiegszeiten aufgebaut und bietet der Presseinformation zufolge „alle klanglichen Vorzüge von hochwertigen Standalone-Geräten“.

Moderne Schnittstellen

Neben analoger Schaltungstechnik in bester Tradition der goldenen HiFi-Ära ist der „neue Leak“ auch mit modernen Schnittstellen ausgestattet. Drei digitale Audioeingänge (1 x RCA; 2 x Toslink optical) sorgen zusammen mit einem USB-Eingang und Bluetooth® aptX™ für zeitgemäße Konnektivität.

Der ESS Sabre32 Reference ES9018K2M gehört zu den besten D/A-Wandlerchips und unterstützt über USB PCM-Auflösungen mit bis zu 384 kHz sowie DSD 256. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Leak Stereo 130 in Silber beträgt 778,86 Euro. Für die Variante mit Nussbaumholzgehäuse werden 876,34 Euro fällig.

Klassisch und kompromisslos

Der CD-Player Leak CDT ist das erste voll digitale Gerät, das den Namen Leak trägt. Auch hier basiert das Design auf dem klassischen britischen Styling vergangener Tage. Bei der technischen Umsetzung wurden Herstellerangaben zufolge jedoch keinerlei Kompromisse gemacht:

Für beste Performance unter allen Betriebsbedingungen ist das CD-Laufwerk in einem eigenen, elektromagnetisch entkoppelten Gehäuse untergebracht. Laufwerk und digitale Audioelektronik werden zudem über eigene Netzteile mit Strom versorgt, um gegenseitige Beeinflussungen zu minimieren.

Hochpräziser Quarz

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Übertragung digitaler Audiosignale ist allerhöchste Präzision bei der Audio-Clock. Die Entwickler haben den Leak CDT daher mit einem permanent Temperatur-kompensierten hochpräzisen Quarz ausgestattet, der für minimale Verzerrungen (Jitter) an den digitalen Ausgängen sorgt.

Zusätzlich ist der Player mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet, mit der sich auch auf FAT32-formatierten Datenträgern befindliche Audiofiles abspielen lassen. Der Leak CDT kostet 535,16 Euro beziehungsweise 632,64 Euro mit Nussbaumholzgehäuse. Alle Leak HiFi-Komponenten werden in Deutschland exklusiv durch die IAD GmbH vertrieben.