Mit Hilfe einer aktuellen 4K Grafikkarte können schon heute ultra hochauflösende Spiele und Videos am heimischen Computer bewundert werden.

Für die Darstellung von UHD-Inhalten wird die passende Hardware benötigt. Zunächst einmal ein 4K-Fernseher bzw. ein 4K-Monitor sowie ein Gerät, das 4K-Inhalte wiedergeben kann, beispielsweise einen 4K-Mediaplayer, eine 4K-Konsole oder einen Computer. Inzwischen sind einige PC-Komponenten in der Lage, Inhalte auf Ultra-HD-Niveau darzustellen und immer mehr Spiele unterstützten die 4K-Auflösung.

Tipp: Das HDMI 2.0 Kabel von Ultra HDTV ist da!

4K-Grafikkarte von nVidia und AMD verfügbar

nvidia geforce gtx 1080 4k grafikkarte

Neben wichtigen Komponenten wie einer leistungsstarken CPU und einem passenden Mainboard wird dazu auch eine 4K-Grafikkarte benötigt. Gerade die aktuelle Nvidia-Generation kann bereits mit Single-Karten gute Ergebnisse erreichen, speziell die Nvidia GeForce GTX 1080 ist hier zu nennen. Diese schafft es bei einigen Spielen bereits 60 fps auf 4K-Niveau und hohen bis ultrahohen Details auf den Bildschirm zu zaubern.

Im SLI-Verbund kann die GTX 1080 sogar sehr gut für 4K-Gaming genutzt werden, insofern die gewünschten Spiele auch SLI unterstützen. Das Gleiche gilt auch für die Nvidia GeForce GTX 1070, die im SLI-Verbund ebenfalls gute Ergebnisse beim 4K-Gaming erreichen kann. Aber auch bei mittleren Details kann eine Single-GTX-1070 bei 4K-Auflösung überzeugen.

Darüber hinaus ist bereits die GTX Titan P kolportiert worden, die noch einmal 50 Prozent mehr Leistung bieten soll als die GTX 1080. Somit dürfte die Titan P für 4K-Spieler die beste Wahl werden, zumindest bis im kommenden Jahr die nächste Nvidia-Generation erscheint.

Auch das AMD-Lager hat diverse Karten zu bieten, die 4K-Gaming ermöglichen, ganz besonders hervorzuheben ist die AMD Fury X, die sich in etwa auf einem Leistungsniveau mit der GTX 1070 einfindet. Da AMD Anfang 2017 seine neue Generation vorstellen soll, dürften die Karten aus dem Lager „Rot“ dann sogar noch besser für 4K-Gaming geeignet sein.

HDMI 2.0 bei 4K-Grafikkarten unabdingbar

Der vorherige Standard HDMI 1.4 war lediglich in der Lage den 2160p-Standard mit 24 Hz darzustellen. Der im September 2013 verabschiedete HDMI-2.0-Standard hingegen kann 4K-Inhalte bei einer Framerate von 60 Hz darstellen. Dies sorgt für ein flüssigeres Bild und eine bessere Darstellung von Ultra-HD-Inhalten.

Die besten Ergebnisse beim 4K-Gaming werden also erzielt, wenn eine leistungsstarke 4K-Grafikkarte mit einem HDMI-2.0-Anschuss verwendet wird. Natürlich wird dazu auch ein 4K-Monitor oder ein 4K-Fernseher benötigt, der ebenfalls einen HDMI 2.0 Anschluss aufweist, um ein ideales Bild zu erreichen.

Viele Spiele mit 4K-Auflösung bereit

Zu guter Letzt sind natürlich auch Spiele notwendig, die eine 4K-Auflösung unterstützen. Glücklicherweise sind so gut wie alle aktuellen Titel und viele Spiele, die im vergangenen Jahr auf den Markt gekommen sind, mit der Möglichkeit ausgestattet, sich in 4K-Auflösung spielen zu lassen.

In Anbetracht des wachsenden 4K-Marktes wird es in Zukunft auch immer mehr Spiele mit 4K-Auflösung geben, zudem ist zu erwarten, dass die passende Hardware immer günstiger wird, was sich bereits an den fallenden Preisen für 4K-Fernseher einsehen lässt. Momentan muss man für eine leistungsstarke 4K-Grafikkarte noch sehr tief ins Portemonnaie greifen.

Auch die Ankündigung der Sony PlayStation 4.5Neo sowie der Microsoft Xbox One Project Scorpio sorgt dafür, dass immer mehr Publisher auf den 4K-Zug aufspringen werden, wovon dann auch die PC-Industrie profitieren wird.