An der britischen Lautsprecher-Manufaktur Bowers & Wilkins – besser bekannt unter dem Kürzel B&W -, kommt man dieser Tage fast nicht mehr vorbei. Sei es, was „high-endige“ und nicht selten super „high-preisige“ Schallwandler für HiFi-, High-End und Heimkino anbelangt, sei es, was Soundbars für namhafte TV-Hersteller betrifft.

Viele Boxen-Modelle wurden schon relativ kurz nach ihrer Markteinführung zu „Legenden“ erkoren, die sich immer noch gut verkaufen, nicht selten aber auch ein bisschen aufgepeppt werden. Der Zusatz „Signature“ steht bei B&W für die klanglich und optisch frisierte Edelversion eines Lautsprechermodells.

Eine mit „Fahrradlampe“

Im oft despektierlich als „Fahrradlampe“ bezeichneten Gehäuse residiert der gleiche Carbonkalotten-Hochtöner wie in der Basisversion. Für den Mitteltonbereich ist ein spezieller 15-cm-Lautsprecher mit „Continuum FST“-Membran (einem gewebten Verbundstoff) zuständig.

So basiert die jetzt neu im Portfolio aufgetauchte Standbox 702 Signature auf der 2017 eingeführten 702 S2 und ist wie diese mit dem typischen „Tweeter-on-Top“-Gehäuse ausgestattet, das aus einem massiven Aluminiumkörper gedreht wurde.

Neue Kondensatoren

Die drei 17er Tieftöner arbeiten mit Varianten der „Aerofoil-Technologie“ aus der Serie 800 Diamond. Neu in der „Signature“ sind optimierte Bauteile wie die Mundorf-Kondensatoren und die überarbeitete Schaltung der Frequenzweiche.

Auch optisch hat B&W den letzten Feinschliff ans Gehäuse gelegt: Es ist mit dem Ebenholz-ähnlichen „Datuk Gloss“ furniert und neunfach hochglanzbeschichtet. Die Edel-702 ist ab sofort für 5000 Euro pro Paar erhältlich. Ähnliches Feintuning widerfuhr der B&W Kompaktbox 705 Signature, die zum Paarpreis von 3000 Euro angeboten wird. Standfüße sind selbstverständlich NICHT dabei.

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