Das Life-Style und Technik-Magazin lite-magazin.de fasst zusammen: 27 Milliarden Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Unterhaltungselektronik aus. Logische Folge: die Menge weggeworfener Elektrogräte steigt von Jahr zu Jahr und liegt aktuell bei über einer Million Tonnen Elektroschrott.

Obwohl die korrekte Entsorgung dieses wertvollen Restmülls ganz einfach sei, werde immer noch „gefrevelt“. Wer beispielsweise dabei erwischt wird, seinen alten TV im Hausmüll entsorgt zu haben, muss mit einer Geldbuße zwischen 100 bis mehreren tausend Euro rechnen.

Zur Rücknahme verpflichtet

Verbraucher in Deutschland sind verpflichtet, Altgeräte bei kommunalen Sammelstellen abzugeben. Hersteller und Händler, die über ein Geschäft mit einer Ladenfläche von mehr als 400 Quadratmetern verfügen, sind seit Juli 2016 dazu verpflichtet, Altgeräte kostenlos entgegenzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.

Bei der Rücknahme wird zwischen Groß- und Kleingeräten unterschieden. Elektronikbausteine, die als Großgeräte klassifiziert sind, muss der Händler nur dann kostenfrei zurücknehmen, wenn im Gegenzug ein anderes Produkt gekauft wird.

Die Grenze liegt bei 25 Zentimetern

Als Großgerät wird jedes Produkt bezeichnet, dessen Kantenlänge mehr als 25 Zentimeter beträgt. In diese Kategorie fallen auch Elektronikprodukte, die einem vielleicht nicht sofort in den Sinn kommen. Tintenpatronen etwa, deren Druckköpfe mit einer Elektronik bestückt sein können.