Aktuell läuft die E3 2016 und dort werden bekanntlich einige Neuerungen im Bereich der Spiele vorgestellt – auch das Thema 4K spielt hierbei eine Rolle. So hat Microsoft etwa einen neuen Ableger der Xbox One vorgestellt, der mit 4K-Auflösung bei 60 fps aufwarten soll.

Gaming: GTX 1080 für 4K-Spiele

Trotzdem sind die aktuellen Tendenzen, nämlich dass 4K auch im Gaming-Segment immer wichtiger wird, noch nicht klar genug, zumindest kurzfristig. Das liegt unter anderem daran, dass bisher kaum Grafikkarten auf dem Markt verfügbar sind, die 4K-Spiele auf maximalen Details ruckelfrei darstellen können.

Die neue Nvidia GeForce GTX 1080 geht schon in eine sehr gute Richtung, ansonsten liefern auch die GeForce GTX 1070, GeForce GTX 980 Ti oder AMD Fury X relativ gute Ergebnisse. Von 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde ist bei aktuellen Titeln aber bei keiner Grafikkarte die Rede.

1440p bei 144 Hz als aktuelle Lösung

Lediglich im SLI-Modus ist die GTX 1080 stark genug, diese Vorgaben zu erreichen – was zunächst einmal teuer ist, da zwei Modelle der High-End-Karte mit rund 1.500 Euro zu Buche schlagen. Zudem sind nur wenige Spiele wirklich sehr gut für einen SLI-Modus programmiert, was oftmals nicht die gewünschten Leistungen zur Folge hat.

Bei Spielern scheint sich im Moment eine Art Zwischenlösung zu etablieren: 1440p-Auflösung bei 144 Hz. Ebenjene Auflösung ist schon ein deutliches Plus im Vergleich zur 1080p-Darstellung, zudem bei 144 Hz mit einem weiteren Bonus versehen, der die Darstellung noch einmal verbessert.

Entwickler müssen Spiele bieten

Wer also im Moment auf der Suche nach einem neuen Monitor ist, wird im Gaming-Bereich zumindest kurz- bis mittelfristig nicht um ein 1440p-Modell herum kommen. Diese sind in vielerlei Ausstattung verfügbar und auch als Ultrawide-Varianten mit 3440×1440 Pixeln Auflösung vorhanden.

Dass die 4K-Auflösung aber in den kommenden Jahren auch im Gaming-Bereich die Vorherrschaft übernehmen wird, ist nur wenig zweifelhaft. Dazu müssen aber die passenden Spiele her, die auf 4K ausgelegt sind, zudem müssen die 4K-Grafikkarten noch besser werden, um die Auflösung bei konstanten 60 fps bieten zu können.