„Für das Gesamtjahr erwarten wir in der Consumer Electronics-Branche einen Umsatz im Bereich von 27,5 Milliarden Euro und damit das hohe Niveau des Vorjahres. Die Konsumenten investieren nach wie vor gern in großformatige Fernseher, Geräte zur mobilen Mediennutzung und smarte, vernetzte Produkte“, konstatiert Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

Allein für das Weihnachtsgeschäft wird mit einem Umsatzvolumen von rund 8,6 Milliarden Euro gerechnet – genau wie im Vorjahr. TVs mit Diagonalen jenseits von 45 Zoll, vernetzte Audio-Geräte, Lautsprecher, Audio/Video-Zubehör und Smartphones gelten als „Umsatztreiber“.

Immer mehr OLED-TVs

Hans-Joachim Kamp: „Innovative Technik und große Vielseitigkeit zeichnen die Consumer Electronics-Produkte aus. Deshalb sind sie traditionell als Weihnachtsgeschenke sehr beliebt. Gestützt wird die hohe Erwartung durch das anhaltend gute Konsumklima und die speziell in der Weihnachtszeit hohe Anschaffungsneigung in Deutschland.“

Hans-Joachim Kamp

Was Fernseher anbelange, boome der Trend zu großformatigen Ultra-HD-Modellen. Flatscreens mit Bilddiagonalen über 45 Zoll (114 cm) machten bereits knapp die Hälfte des Absatzes und rund 73 Prozent des Umsatzes aus. Geräte mit einem Bild größer als 55 Zoll (140 cm) verbuchen 60 Prozent. Das Segment der OLED-TVs wird sich 2018 auf mehr als 280.000 Stück erhöhen. Eine Steigerung um mehr als 150 Prozent!

Erstmals über eine Milliarde

Was  vernetzbare Audiosysteme angeht, setzt die positive Entwicklung des Vorjahres fort. Diese Produkte legen im Gesamtjahr 2018 voraussichtlich um 26 Prozent auf 2,1 Millionen Geräte zu. Der Produktbereich Lautsprecher wird um sechs Prozent auf knapp 500.000 Euro Umsatz anwachsen.

Mit erstmals mehr als einer Milliarde Umsatz wächst die Sparte Audio/Video-Zubehör in diesem Jahr um knapp elf Prozent. Für 2018 erwartet die gfu rund 23 Millionen verkaufte Smartphones und eine Umsatzsteigerung um zehn Prozent auf elf Milliarden Euro. Dabei steigt der Durchschnittspreis der Smartphones um knapp zehn Prozent auf 478 Euro.