Einem neuen Bericht zufolge soll Apple beim iPad Pro, welches eine Bildschirmdiagonale von 12.9 Zoll bekommen soll, ein neuartiges OLED-Display verwenden. Allerdings werde vorerst noch das bereits eingeplante Oxide-TFT verbaut, denn das OLED-Display sei erst ab dem Jahr 2016 verwendbar. Das Display sei ein Produkt des Joint-Venture JOLED, welches auch Sony, Panasonic und Japan Display mitgegründet haben.

OLED soll Apples Zukunft bei iPads sein

Bislang ist man davon ausgegangen, dass Apple beim iPad Pro auf Oxide-TFTs setzen wird, da diese günstig in der Herstellung sind und Hersteller LG Display bereits mit der Produktion begonnen habe. ETNews berichtete, dass auch Sharp und Samsung zu den Zulieferern Apples gehören. Nun aber scheint es andere Pläne zu geben, denn ab 2016 werde man nach und nach auf OLED umrüsten.

Dies betreffe aber nicht nur das iPad Pro, sondern auch die übrigen iPad-Modelle. Die Displays sollen von JOLED stammen, das 2014 als Joint Venture von Innovation Network Corporation of Japan, Sony, Japan Display und Panasonic gegründet wurde. Tim Cook und andere CEOs hatten sich bislang gegen OLED ausgesprochen, da die Farbwiedergabe bis jetzt meist wenig naturgetreu war. Es ist fraglich, ob JOLED dieses Problem überwinden konnte.

[maclife]