Video-on-Demand-Service Netflix ist absoluter Vorreiter wenn es um Ultra-HD-Inhalte und deren Produktion geht. Damit das auch so bleibt und Konkurrent Amazon nicht so schnell aufholt, hat man bekannt gegeben, künftig nur noch in vierfachem Full HD zu produzieren. Steven Kang, zuständig für die Eigenproduktionen von Netflix und die Koordination externer Produzenten, erklärte im Rahmen der SMPTE 2015 Hall Conference, dass zukünftig alle neuen Inhalte in Ultra HD angeliefert werden müssten.

Zukunftssicherheit neuer Inhalte soll gewährleistet werden

Für Netflix geht es in erster Linie darum, dass die neuen Inhalte, welche in den meisten Fällen sehr lange online bleiben werden, direkt zukunftssicher in Ultra HD produziert werden. So spart man sich teure Nach-Optimierungen, sobald Ultra HD der neue Standard ist. Hinzu kommt, dass viele eigene Produktionen – wie z.B. House of Card – längst in Ultra HD gedreht werden. HDR (High Dynamic Range) hat unterdes noch eher geringere Priorität.

Hier greift Konkurrent Amazon mit seinem Angebot Prime Instant Video an, denn der US-Onlinehändler erprobt bereits seit Juni HDR-Inhalte in den USA & Deutschland und möchte auch in Zukunft auf den erweiterten Farbraum setzen. Im Angebot befinden sich hier unter anderem „Mozart in the Jungle“ mit Jason Schwartzmann und Paul Witz. Weitere Amazon Originals sind bereits geplant. Anders als Netflix sind UHD-Inhalte übrigens für jeden Abonnenten erhältlich, sodass eine teurere UHD-Mitgliedschaft nicht nötig wird.

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