Elite-Erfinder David Braben ist mit dem derzeit aktuellen Development Kit 2 der Oculus Rift noch nicht gänzlich zufrieden. Zwar kann er deutliche Verbesserungen erkennen, fordert aber trotzdem als Minimum bei der Auflösung 4K. Als Grund nennt er hierfür auch die Entwicklung auf dem TV-Markt. Man müsse einfach mit dem Wandel gehen und auf zukünftige Technologien setzen.

Braben fordert mindestens 4K-Auflösung für Oculus Rift

Im Rahmen der gamescom 2014 hat David Braben in einem Interview erklärt, dass er 4K nun als Minimum einschätze: „Bis zuletzt haben uns HD-Fernseher genügt. Das sah gut aus. Doch jetzt, da ich die 4K-Auflösung gesehen habe, fallen mir die Pixel bei normalem HD auf.“ Seinen privaten Monitor habe er bereits aufgerüstet und nun fordere er so etwas auch für die Virtual Reality Brille „Oculus Rift“. Grund hierfür ist ein Weltraumspiel „Elite Dangerous“.

Dieses unterstützt nämlich auch das Spielen mit der Oculus Rift. Grundsätzlich ist er mit der aktuellen Version, dem Development Kit 2, zufrieden, doch Verbesserungsvorschläge hat er trotzdem: „Die Anzeigen in unserem virtuellen Cockpit sind nun lesbar. Aber man sieht immer noch die Pixel, die Aberrationen sind auffällig. Wir brauchen also eine höhere Auflösung. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das Minimum für die Auflösung bei 4K liegen dürfte. Alles darüber wird nur eine marginale Verbesserung darstellen“, so Braben im Interview.

Dass seine Forderungen durchaus anspruchsvoll sind, wisse er. Damit Spiele-PCs eine solche Grafik überhaupt erzeigen können, soll Elite Dangerous bald für Nvidias SLI-Technik optimiert werden. Braben verspricht sich hier einen Performance-Gewinn um ca. 30 bis 40 Prozent. Erscheinen soll das Spiel übrigens noch in diesem Jahr.

[Golem]