Sie sind auf der Suche nach einem erstklassigen UHD-Fernseher, wollen aber auf keinen Fall auf 3D verzichten? Sie werden sich freuen, denn auf Panasonic ist in dieser Welt der Unterhaltungs-Elektronik, die sich mit schlechten Ausreden von der räumlichen Bildwiedergabe verabschiedet, Verlass.

Erschrecken Sie nicht, wenn sie an dieser Stelle erfahren, dass es sich beim Panasonic TX-58DXW904 sogar um einen reinrassigen High-End-UHD-TV handelt. Abstammend aus der DXW904 Baureihe und weiterhin im Handel – aber für weniger Geld! 3000 Euro statt einstmals 3800 Euro stellen ein gutes Angebot dar. Es geht aber sogar noch billiger!

Rundum-Sorglos-Paket an Bord

Panasonics 58-Zöller (146 Zentimeter Bilddiagonale) hat ein Rundum-Sorglos-Paket an Bord. Es setzt sich aus einem doppelten HDTV-Multituner plus TV-IP und SAT-IP-Empfang über WLAN und LAN zusammen. DVB-T2 HD und UHD-TV-Empfang per Satellit „kann“ das Gerät natürlich auch.

Zwei CI-Plus Schächte sind eingebaut, Panasonic „TV anywhere“ erlaubt über Internet den Zugriff auf die Kiste. Bluetooth-Verbindungen „verkabeln“ den Besitzer mit der Touchpad-Fernbedienung, aktiven 3D-Brillen oder einem Texteingabe-Zubehör.

Tolle Farben, krasse Kontraste

Wichtigstes Kriterium ist natürlich das Bild. Das 3D-fähige Hochkontrast-Display verwöhnt das Auge des Betrachtes. Verantwortlich hierfür zeichnet auch das einer Wabenstruktur nachempfundene LED Backlight mit seinen über 500 Dimming-Zonen.

Chef im Ring ist aber natürlich der HCX+ Bildprozessor, der für Cineasten sogar zwei Bildmodi mit THX-Einstellungen bereit hält. Leuchtende Farben in einem überaus breiten Spektrum, hohe Dynamik und selbstverständlich Kontrast, Kontrast, Kontrast. Bei der HDR-Wiedergabe im Testlabor wurden hellste Partien auf dem Bildschirm mit 1000 cd/m² gemessen. Viel mehr braucht es nicht, um im Wohnzimmer nach der Sonnenbrille zu tasten.

Vier aktive und vier passive Membranen

In punkto Klang ist der Panasonic eine wohltuende Ausnahme im Vergleich zu vielen quakenden, fiepsenden und scheppernden Flatscreens. Zwei Hoch- und zwei Tieftöner wurden dem Gehäuse unsichtbar einverleibt, außerdem lassen sich vier Passivmembranen jederzeit dazu inspirieren, bei der Gestaltung eines ausgewogenen, angenehmen Klangbildes mitzuhelfen.

Herbert Bisges, seineszeichens Testredakteur bei HiFi-Test, traf mit seiner Bewertung den Nagel auf den Kopf: Note 1,1, „sehr gut“, Referenzklasse. Fazit des Profis: „Mit seiner überragenden Bildqualität spielt der Panasonic auf Referenzniveau. Außerdem bietet er eine gute Tonqualität, eine Ausstattung von erster Güte und eine sehr anwenderfreundliche Bedienung“.