Auf der Panasonic Convention in Amsterdam sprach sich das japanische Unternehmen gegen einen übereilten Verkauf von OLED-Fernsehern aus. Was das bedeutet, erklärte Craig Cunningham, Viera Product Manager von Panasonic.

OLED TVs wären vielleicht für Samsung und LG im Moment interessant, doch Panasonic sähe das anders. Zumindest, wenn es nach dem Product Managers des japanischen Unternehmens geht. In einem Interview mit TechRadar erklärte Craig Cunningham, dass die Technik für OLED-Fernseher schlicht und einfach noch nicht ausgereift sei. Denn mit 1080p Panels könnte man keine 4K Fernseher verkaufen. Und genau das sei das größte Problem.

„Es bedeutet, dass wir den Konsumenten sagen: Das hier ist zwar die beste Panel Technologie, aber ihr müsst dafür die Technik der letzten Generation akzeptieren. Das hört sich an wie ein schlechter Kompromiss. Wir haben immer gesagt, wenn OLED kommen wird, werden alle über 4K reden.“

Auf seiner Convention in Amsterdam zeigte Panasonic seine eigenen 4K OLED-Bildschirme aber dennoch – und zwar mit konvexen und konkaven Panels. Diese sind aber nur Prototypen. Man hätte bei der Konkurrenz gesehen, dass bereits kaufbare OLED-Fernseher nach nur sechs Monaten an Bildqualität einbüßen würden. Und solche Fernseher wolle kein Kunde in seinem Wohnzimmer haben, vor allem wenn er auch noch so viel Geld dafür ausgegeben hat.

Panasonic wartet also noch auf eine ausgereifte OLED-Technologie und wir warten bis dahin gespannt auf Panasonic.

[via TechRadar]