„The Wall 2019“ steht für eine neue Ära der Display-Technologien: gemeint ist ein 219-Zoll großer, modularer MicroLED-Bildschirm, der individuell auf das Zuhause und den Lebensstil des Käufers zugeschnitten werden kann.

Hinter dem Projekt stehen mehr als hundert Produktplaner, UX-Designer und Marketingspezialisten des Visual Display Enterprise Business Teams von Samsung. Schon bei der Einführung von „The Wall Professional“ im Juni 2018 konnten Besucher zum Beispiel am Flughafen oder im Hotel außergewöhnlich immersive Seherlebnisse genießen.

Eine ganz andere Hausnummer

Doch dieses eindrucksvolle Erlebnis in die heimischen vier Wände zu transportieren, war natürlich eine ganz andere Hausnummer. Das Samsung-Team erforschte erst einmal beliebte Inneneinrichtungstrends.

„Wir haben uns online inspirieren lassen und viel über den Lebensstil unserer Zielgruppen und ihre Vorlieben rund ums Haus erfahren“, erklärt UX-Designerin Heejin Ko.

Workshops am laufenden Band

„Außerdem haben wir uns intensiv mit Installateuren von Premium-Bildschirmen ausgetauscht und das ganze Jahr über mehrere Workshops mit ihnen veranstaltet, um Kunden besser zu verstehen“, sagt Produktplaner Sangun Yoon.

UX-Designer Yoojin Choi glaubt, dass dieser enge Kontakt zur Zielgruppe etwas Einzigartiges bedeutet: „Ich freue mich, dass wir unseren Konsumenten kontinuierlich zuhören, ihren Lebensstil kennenlernen und ihre Vorlieben in das Design einfließen lassen konnten“.

Maßgeschneidertes Seherlebnis

Schon während des Entwicklungsprozesses war die Resonanz der Verbraucher positiv. „Unsere Kunden sind von dem maßgeschneiderten Seherlebnis sehr beeindruckt“, freut sich Produktplaner Sungwan Koo.

Neben dem eleganten Design überzeugt „The Wall 2019“ mit AI-Upscaling und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 2000 Nits. Der modulare Bildschirm kann einen Raum in wenigen Augenblicken verändern.

Aus Bildschirm wird „Feature Wall“

Die anpassbare Nutzeroberfläche macht es möglich, bei ausgeschaltetem Bildschirm eine sogenannte Feature Wall zu erstellen: Einfach ein Bild, Gemälde oder ein gerahmtes Kunstwerk aussuchen.

Alternativ steht eine große Auswahl an hochwertigen Wandmaterialien, Oberflächen und anderen Dekorationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Innenarchitekten gestalteten mit

„In engem Austausch mit Innenarchitekten entwickelten wir eine breite Palette von Stilen“, erinnert sich Choi. „Historische Forschung half uns, die Essenz bestimmter Epochen einzufangen – wie den viktorianischen oder georgischen Stil“.

Ein spezielles Tablet steuert, was auf dem Bildschirm angezeigt wird. Der Flatscreen bietet beim Ausschalten erweiterte Funktionen und kann darüber hinaus Uhrzeit oder Wetterinformationen anzeigen.

Eine ganze Wand als Bildschirm

„Wir haben The Wall 2019 so entwickelt, dass eine ganze Wand eines Raumes vollständig durch den Bildschirm eingenommen werden kann“ – betont Yoon. Sein Kollege Choi: „Der modulare Aufbau ermöglicht ein deutlich verbessertes Seherlebnis. Man kann nicht nur das Standardseitenverhältnis von 16:9, sondern auch 21:9 wiedergeben.“

„Die Zuschauer können Inhalte ohne Ablenkung genießen“, verspricht Tara Wang aus dem Marketing.

Aus Zuschauern werden VIP-Gäste

„Wir planen zum Beispiel die Einführung eines Live-Konzert Features, bei dem sich die Zuschauer wie VIP-Gäste bei einer Veranstaltung fühlen.“ Mit der Zoom-in- und Zoom-out-Funktion können sämtliche Inhalte in einer für den Betrachtungsabstand angemessenen Größe angezeigt werden.

Dass „der Verbraucher“ The Wall 2019 schon bald in seinem Zuhause begrüßen kann, wird seitens des Unternehmens versprochen. Sie ahnen, was jetzt kommt? Genau. Über den Preis weiß niemand bescheid. Wäre ja irgendwie auch zuviel verlangt, oder?