Wie reinigt man eigentlich vorschriftsmäßig den Flatscreen im Wohnzimmer? Jenes teure und wertvolle Schatzkästlein, das einem die Freizeit so wunderbar versüßt und das man allein schon aus diesem Grunde hütet wie seine eigenen Augäpfel?

Feucht oder trocken? Schwamm oder Lappen? Spezialreiniger oder gar nichts? Entain.de ist dieser Frage, die sich spätestens eine Woche nach dem Kauf und der Installation des Gerätes automatisch stellt, einmal in aller Gründlichkeit nachgegangen und liefert wertvolle Tipps!

Im Zweifel destilliertes Wasser

Gleich am Anfang eine Warnung: bei Reinigungsmitteln unterschiedlichster Art ist Vorsicht geboten. Selbst ein milder, sparsam dosierter Fensterreiniger ist nicht unbedingt das erste Mittel der Wahl. Im Zweifelsfall greife man lieber zu Mikrofastertüchern und destilliertem Wasser.

Auf keinen Fall Reinigungsessenzen mit Lösungsmitteln (Spiritus, Alkohol, Aceton, Ethanol, Verdünner), Säuren (Essig, Zitronensäure), oder Scheuermitteln einsetzen! Sie hinterlassen nicht nur Kratzer, sondern können im schlimmsten Fall den kompletten Bildschirm zerstören.

Nur frische Tücher

Tücher, die bei der Nassreinigung eingesetzt werden, sollten stets frisch und fusselfrei sein. Je weicher, desto besser. Am besten geht man dem Staub mit zwei – selbstverständlich frischen – Mikrofasertüchern an den Kragen. Eines nimmt man zum Putzen und eines zum Abtrocknen.

Aber bitte nicht den TV einweichen. Das Tuch zum Reinigen soll höchstens leicht feucht sein. Besondere Reinigungsmittel für den LCD-Bildschirm gibt es wie Sand am Meer. Speziell für Computer-Bildschirme werden diese beworben, sind aber genauso gut für den TV geeignet.

Gebrauchsanweisung lesen

Doch nicht alle halten, was die Hersteller versprechen. Häufig ist die Kombination aus mildem Glasreiniger und Mikrofaser-Tuch die bessere und nebenbei auch günstigere Lösung. Manche Reinigungsmittel bringen eine Bildschirm-Versiegelung mit sogenannten Nano-Partikeln mit, die neue Staubablagerungen reduzieren sollen.

Brillenputztücher sind mit Vorsicht zu genießen. Zusatzstoffe, die den persönlichen Durchblick fördern, dem Fernseh-Display aber schaden können, sind keine Seltenheit. Deswegen immer erst die Gebrauchsanweisung lesen.

Lieber pinseln statt pusten

Mit einem weichen, langen Pinsel kommt man problemlos auch in Ecken, die mit dem Wischtuch unerreichbar sind. Der Einsatz von Druckluft-Spray ist auch o.k., wenn nicht in das Innere des Fernsehers geblasen wird. Kann man bei einem der vielen auf dem Markt angebotenen Spezialreiniger etwas falsch machen?

Die werden doch explizit für LCD-Bildschirme hergestellt und reinigen streifenfrei. Entain.de rät: „nicht zu dem billigsten Mitteln greifen“. Teurere Produkte weisen nach Meinung der Experten zudem häufig einen antistatischen Effekt auf, so dass der TV länger staubfrei bleibt.

 

[Quelle: Entain]