Das Thema Ultra HD 4K wird immer präsenter und macht vor allem online von sich reden. Neue Communitys entstehen und der Austausch wird immer intensiver. Von einer durchgehenden TV-Ausstrahlung in Ultra HD sind wir aber noch immer einige Zeit entfernt. Dies hat auch mit der Wirtschaftlichkeit zu tun, denn UHD streamt mehr Daten, als Full HD. Aber wie viel denn eigentlich?

Sky konnte schon Erfahrungen sammeln

Ein Pay-TV-Anbieter, der durch Testübertragungen bereits Erfahrungen sammeln konnte, ist Sky. Im Interview mit HDTV hat Stephan Heimbecher, Head of Innovations & Standards bei Sky, einen ersten Ausblick gegeben: „Es ist sehr schwierig, hier eine konkrete Empfehlung abzugeben. Zum einen spielt natürlich die Art des Inhalts eine Rolle – das gilt auch für Encoder vor HEVC“, so Heimbecher.

HEVC sei rund 50 bis 60 Prozent effizienter als H.264. Allerdings handle es sich noch um einen jungen Standard. Rund zwei Encoder-Generationen werde es noch brauchen, bis die Effizienz in vollem Umfang nutzbar ist. Bei Testübertragungen wurden mit 30 bis 35 Mbit/s gearbeitet. Beim Start der UHD-Kanäle wolle man bei 20 bis 25 Mbit/s liegen. Streaming-Anbieter würden schon jetzt funktionieren, weil sie nicht in Echtzeit liefern müssen. Hier liegt die Datenrate bei 15 bis 20 Mbit/s.

Zum Vergleich: Ein 720p- oder 1080i-Sender braucht aktuell 6 Mbit/s mit H.264.

[DigitalFernsehen]