In Sachen Ultra HD werden die Satellitenbetreiber wohl vorerst nicht sonderlich Profit machen. Zu dieser Einschätzung kommt eine aktuelle Studie der Marktforscher von Northern Star Research (NSR). Demnach werden Übertragungen von 4K Inhalten auch noch längere Zeit ein Nischengeschäft für die Satellitenbetreiber bleiben.

Während als Ultra HD bei den TV Herstellern voll im Blick ist und sich Firmen wie Sony auch mächtig in Sachen passendem Content ins Zeug legen, sieht dies bei den Satellitenbetreibern völlig anders aus, sollte die Studie recht behalten. Dabei hatte Eutelsat beispielsweise am 8. Januar dieses Jahres einen Demokanal für 4K-Signale an den Start gebracht. Allerdings erwartet die Studie von NSR nun, dass die Satellitenbetreiber im Jahr 2015 gerade einmal einen Gewinn von 8,2 Millionen US-Dollar einfahren. Dies soll dabei der Gewinn der gesamten Branche sein wohlgemerkt.

Bis zum Jahr 2025 sollen die Einnahmen der gesamten Branche der Satellitenbetreiber dann anwachsen. In 12 Jahren sollen es nämlich bereits 412 Millionen US-Dollar sein, die die Firmen dann über Ultra HD an Gewinn einstreichen. Allerdings wird erwartet, dass 4K zunächst einmal keine Rolle bei den Übertragungen über Satellit spielt. Stattdessen werden diese langfristig auch vorwiegend in SD und HD erfolgen.
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